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03.11.1910 |
Gründung
des Segel- und Rudervereins ‘Wiking’ durch 13 Herren
des Landstraßer Turnvereins. |
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1912 - 1913 |
Erwerb
des Grundstücks an der Alten Donau und Bau eines
Bootshauses. Das erste Boot des Vereins, eine
Kombination aus Segel- und Ruderboot, wird auf den
Namen „Thor“ getauft. |
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1913 |
Aufnahme des Vereins in
den Österreichischen Ruderverband und Wiener
Regattaverein (heute Wiener Ruderverband) unter der
Bezeichnung ‘Deutscher Segel- und Ruderverein
Friesen’, da es bereits mehrere Ruderclubs mit dem
Namen Wiking gibt.
Dieser Name wurde wahrscheinlich zu Ehren von Karl
Friedrich Friesen (*25.9.1784 – 15.3.1814) einem
Weggefährten Friedrich Ludwig Jahns und Mitbegründer
der Turnbewegung gewählt. Eine schriftliche
Bestätigung für diese Vermutung gibt es aber nicht.
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1914 |
Erster
Start und erster Sieg einer Friesenmannschaft bei
einer Ruderregatta (10 km -Langstreckenregatta im
Vierer mit Steuermann) in der Zeit von 47,11
Minuten. |
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28.06.1914 |
Am Tag
der Ermordung des Thronfolgers Erzherzog Franz
Ferdinand in Sarajevo findet auf dem Donaustrom ein
Wettkampf statt. Der Junioren-Vierer mit Steuermann
kann sein Rennen noch bestreiten und belegt den 2.
Platz. Nach Bekanntwerden des Attentats wird die
Regatta jedoch sofort abgebrochen. |
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1914 - 1918 |
1.
Weltkrieg: Die meisten männlichen Mitglieder werden
eingezogen, 7 Mitglieder sterben in diesem Krieg.
Trotz
Weltkrieg findet am 27. August 1916 eine Regatta
statt, im Vierer mit Steuermann erringen die Friesen
den Sieg vor den Vereinen „Triton“ (heute Pirat),
Argonauten und Ellida. |
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1921 - 1939 |
Anschaffung mehrerer Boote und Ausbau des
Bootshauses. In dieser Zeit herrscht ein äußerst
reger Ruderbetrieb. Es werden zahlreiche Siege bzw.
ausgezeichnete Leistungen im Inland bzw. in der
Tschechoslowakei und im Deutschen Reich errudert. |
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Frühjahr 1939 |
Fusionierung mit dem RV Donauwacht, der Verein heißt
von nun an „Rudergemeinschaft Friesen“. |
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1939 - 1945 |
2.
Weltkrieg: Obwohl sehr viele Mitglieder einrücken
müssen, wird der Sportbetrieb, vor allem für
Jugendliche, bis Ende 1944 weitergeführt.
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Ende 1939 |
Durch
einen Kurzschluss brennt das Bootshaus vollständig
aus. Ein Teil des Bootsmaterials kann gerettet
werden. Der Verein übersiedelt in das ehemalige
Bootshaus des RV Donauwacht am Donaustrom und leiht
sich Boote aus. Leider wird bei diesem Brand auch
das komplette Archiv ein Raub der Flammen.
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16. 04.1945 |
Das
verbliebene Bootshaus brennt im Zuge des Kampfes um
Wien vollständig nieder, die noch brauchbaren
Überreste der Brandruine und des Vereinsgeländes
werden gestohlen. |
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1945 |
Aufgrund der trostlosen
Lage hat der Verein nur sehr wenige Mitglieder (ca.
30 Personen), Boote werden ausgeliehen bzw.
gebrauchte Boote gekauft. Es existiert nur ein
eingeschränkter Ruderbetrieb.
Trotzdem gelingt es im Herbst 1945 anlässlich einer
Regatta über 1000m in Wien mit einem Achter an den
Start zu gehen und dieses Rennen vor einer Wiener
Renngemeinschaft in der Zeit von 3:31 Minuten zu
gewinnen.
Die
Besatzungsmächte verbieten den Gebrauch des Namens
‘Friesen’, erlaubt wird aber ‘Donauwacht’. Es
existieren leider keine gesicherten Informationen
warum der Name abgelehnt wird. |
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27. Juli 1946 |
Bei den
Österreichischen Meisterschaften in Klagenfurt
erringt der Vierer mit Steuermann gegen 5
Konkurrenten aus Wien, Klagenfurt, Villach und Linz
den Meistertitel. |
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1953 |
Erstmals
rudern auch Frauen im Verein, nehmen aber noch nicht
an Regatten teil. |
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1954 |
Verein
erhält für das abgebrannte Haus von der Versicherung
einen kleinen Geldbetrag (S 8.000,--), die
verbliebenen Mitglieder nehmen Anleihen auf, um den
Bau eines neuen Bootshauses zu finanzieren. |
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1954 - 1967 |
Schrittweise Fertigstellung des derzeitigen
Bootshauses. |
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1961 |
In einer
Hauptversammlung beschließen die Mitglieder, daß der
Verein wieder RV Friesen heißen soll. |
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27.09.1964 |
Die
ersten Siege bei den Frauen im Einer und
Doppelzweier anlässlich der Wiener Herbstregatta in
der Vereinsgeschichte. |
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1970 |
Erstmals
Siege bei Österreichischen Staatsmeisterschaften im
Junioren-Vierer mit und ohne Steuermann bzw. im
Senioren Leichtgewichts-Einer. Die Junioren nehmen
im Vierer ohne als erstes Friesen-Boot an einer
Weltmeisterschaft (Junioren-WM in Griechenland)
teil. |
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1977 |
Verstärkte Betreuung von Jugendlichen – Aufbau einer
starken Mädchen- und Burschenmannschaft. |
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1978 - 2005 |
Sehr
große Erfolge für den RV Friesen in allen Bereichen.
In diesem Zeitraum erringen Mitglieder des RV
Friesen 40 Österreichische Meistertitel, 16
Sportlerinnen und Sportler haben Österreich bei
Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen
vertreten und dabei 5 Gold-, 3 Silber- und 2
Bronzemedaillen gewonnen. |