Unter der Leitung von Thomas Drucker fand in der
ersten Jännerwoche ein Langlauf-Trainingslager
statt. Insgesamt waren 13 Sportler dabei. Thomas
hat diese Woche mit enormen Engagement und
Zeitaufwand organisiert und gestaltet.
Herzlichen Dank für die großen Bemühungen!
Anbei die Berichte über diese Woche:
2.1.2010 – Bericht Timon
Gruber
Am Montag haben wir uns alle auf den Weg nach
Bad Mitterndorf gemacht und alle sind früher
oder später auch dort angekommen. Nach einer
Suppe waren die Zimmer auch schon bereit um
bezogen zu werden und wir konnten uns gleich
umziehen um auf die Loipe zu gehen. Das erste
Training war perfekt um uns die Fahrt aus den
Beinen zu treten. Diesem ersten, fast
gemütlichen, Tag ließen wir dann noch mit einem
guten Abendessen und ein paar saftigen
Conchitawürsten ausklingen.
3.1.2012 – Bericht Klemens
Matousek
Während die Vormittags-Intervalle noch unter
verhangenem Wolkenhimmel stattfanden, konnte das
Auslaufen am Nachmittag in strahlendem
Sonnenschein absolviert werden. An dieser Stelle
ein großes Lob an den Gasthof Neuwirth - unsere
Unterkunft für dieses Trainingslager - der uns
hervorragend bewirtete, mit gutem und vor allem
genug Essen.
4.1.2012 – Bericht Nikola
Szucsich
Der Mittwoch
Vormittag begann mit einem lockeren Einfahren
zum Kulm. Dort angekommen fuhren wir Intervalle
mit der Doppelstocktechnik, und später mit
freier Skatingtechnik (das heißt, wir durften
uns aussuchen, ob wir 1-1er, symmetrischen oder
asymmetrischen 2-1er fahren). Danach fuhren wir
locker zum Quartier zurück. Nach dem Mittagessen
fuhren wir in die Therme, wo wir uns von der
bisherigen Woche erholten. Dort entspannten wir
uns im warmen Thermalwasser und rutschten ab und
zu. Nachdem wir ein bisschen entspannter die
Therme verließen und uns ein Abendessen gönnten,
wachsten wir unsere Langlaufskier und gingen in
unsere Zimmer um uns zu unterhalten und fürs
Schlafen fertig zu machen. Schließlich gingen
wir, wie jeden Tag, um Punkt 22:00 Uhr schlafen.
5.1.2012 – Bericht Daniel
Ofner
Der Tag begann für uns um 07:30 mit dem Antritt
zum auswahlreichen Frühstück. Dann hieß es sich
flott fertig fürs Langlaufen zu machen. Die
Loipe war sehr eisig und zahlreiche Stürze
meinerseits führten zu einzelnen kleinen
Verletzungen. Trotz des schmerzhaften
Vormittages, ging ich am Nachmittag mit der
Elite Gruppe (Mark, Timon, Jakob, Christoph und
meine Wenigkeit) auf die Loipe. Da wir eine neue
Runde ausprobieren wollten, wussten wir nicht
genau wo wir sind und verfuhren uns. Somit sind
wir mit unseren Skiern in das Gelände gefahren,
weil wir keinen Schimmer hatten wie wir sonst
nach Hause kämen. Dieser Ausritt war sehr
amüsant. Nach diesem ereignisreichen und harten
Tag war jeder sehr froh sich in sein warmes
Bettchen zu legen.
6.1.2012 – Bericht von Markus
Hauser und Sebastian Kabas
Schon in der Früh ging ein starker Wind und es
hatte über Nacht ca.20 cm geschneit. Wir
mussten uns ca. 2 Kilometer selbst durch den
Schnee kämpfen, da die Loipe erst später
präpariert wurde. Als uns in Bad-Mitterndorf ein
Ratrac entgegen kam, wussten wir, dass er die
Loipe präparierte. Wir hatten uns das Ziel
gesetzt uns dran zu hängen, doch die Gruppe
spaltete sich. Hinten war Markus, vorne
Sebastian, Daniel sowie Nikola. Als das
erlösende Wort „Wende“ kam, bemerkte Klemens,
dass sein Klassikschi auf den Schuppen vereist
war. Nora half ihm das Eis herunter zu kratzen.
Beim Rückweg bildeten sich zwei große Gruppen.
Vorne weg waren Nikola, Jakob, Timon, Daniel und
Sebastian. Hinten nach fuhren Thomas, Klemens,
Nora, Mark und Markus. Man hörte aber immer noch
die Stimme von Thomas „Bleib dran Markus“, da
Markus nicht schnell fahren konnte, weil er
seine Schi nicht gut gewachst hatte. Beim
letzten Kilometer schafften es Klemens und Nora
zu der ersten Gruppe aufzuschließen. Ebenfalls
bemerkten wir, dass die von uns gemachte „Loipe“
von allen verwendet wurde. Nach dieser
anstrengenden Ausfahrt machten wir natürlich das
Gruppenfoto und darauf hatten wir sofort eine
Schneeballschlacht. Am Nachmittag fuhren Daniel,
Timon, Mark, Nikola, Jakob, Christoph und
Carolina in die Grimming Therme. Thomas, Nora,
Klemens, Sebastian und Markus blieben im Hotel
Neuwirth. Sebastian und Markus gingen nur locker
eine halbe Stunde auslaufen und Thomas, Klemens,
und Nora gingen 60 Minuten langlaufen.
Bericht vom Betreuer Mark
Capek
Nach einem kurzen Wochenende bei dem ich die
Skating Technik erlernt hatte, wollte ich es
gleich mit einem Trainingslager probieren. Als
Athlet sollte es mir Abwechslung und intensives
Grundlagenausdauertraining zum Triathlontraining
beisteuern. Die perfekte Gelegenheit bat diese
Woche in Bad Mitterndorf. Mir war klar, dass ich
als Einziger der Sportler erst 2
Langlauf-Lebens-Tage hatte und stellte mich der
technischen Herausforderung.
Ich plante das Trainingslager als
Alternativwoche in mein Triathlontraining ein
und darf jetzt, am Sonntag danach, feststellen,
dass es wirklich perfekt gepasst hat. Wir haben
ein gutes Maß an Intensitäten und Umfang
gefunden und ich denke alle wurden gefordert und
werden mit ausreichend Regeneration sehr von
dieser Woche profitieren. Ich war ja sehr hin
und her gerissen diese Woche. Ich war als
Sportler und als Trainer dabei - gefühlt habe
ich mich eigentlich viel mehr als Athlet, was
wirklich für ein fantastisches Klima der Gruppe
spricht. Ich muss mich an dieser Stelle noch
einmal bei Thomas Drucker für die
außerordentliche Organisation und Betreuung
bedanken, ich denke wir hatten das Glück den
größten Langlaufprofi unter den Ruderern unter
uns zu haben. Der gesamte Athletentrupp hat sich
wieder einmal mehr Respekt, Lob
und Anerkennung verdient und sie verstehen worum
es im Sport geht: Es geht um Disziplin, Spaß und
die Hingabe für hartes Training - die Mischung
macht 's aus - und genau die stimmt.