Home                  Verein                  Berichte/Fotos                  Rudersport                  Termine                  Firmenevents                 Links

 

Österreichische Staatsmeisterschaften:  30.Sept..- 2.Okt. 2011

Liebe ruderinteressierte Friesen!


Am vergangenen Wochenende fanden in Wien auf der Neuen Donau die Österreichischen Staatsmeisterschaften statt. Bei wirklich einwandfreiem Wetter und Bedingungen konnten die Zuseher und mitradelnden Fans zum größten Teil wirklich interessante sowie spannende Rennen sehen.

Vorab möchte ich mich bei all jenen Friesenmitglieder bedanken, die mitgeholfen haben, dass die Staatsmeisterschaften gut organisiert abgelaufen sind. Helma Watzek, Karin Vorraber, Eva Gruber, Alexander Gruber in seiner Doppelfunktion als Helfer und Schiedsrichter, Renate Kornfeind als Schiedsrichterin, Gerlinde Biwald, Ursula Kabas und unsere Schüler (am Sonntag, weil sie keine Rennen hatten). Es ist einfach notwendig, dass wir auch aus den Vereinen heraus die notwendige Unterstützung beibringen müssen, damit Regatten in  Wien stattfinden können.


Weiters will ich mich bei den wenigen Fans bedanken, die den Weg an die Neue Donau gefunden haben. Es gab sogar einen Friesen Fan mit eigener Friesen-Fahne am Rad montiert (leider nicht mit Foto festgehalten).

Nun zu den Rennen:

Freitag:


Junioren A Doppelvierer
Nikola Szucsich, Timon Gruber, Daniel Ofner, Klemens Matousek

In diesem Rennen waren die Erwartungen seitens des selbsternannten größten Fan, dass wir ein ausgeglichenes Rennen sehen werden und unsere jungendlichen Aktiven hier eine spannende Rollen spielen werden.
Vom Start weg ist der Friesen-Vierer sehr gut weggekommen und so wie es sich von außen ausgesehen hat, fanden sie auch einen guten Rhythmus. Nach etwa 600m ging die Post in dem 7 Boote-Feld aber ab und unser Vierer verlor hier leider etwas den Anschluss. Bei 1000m waren sie noch in Reichweite, aber leider konnten sie den Rückstand auf die führenden Boote nicht mehr wettmachen und wurden dann gute Sechste, rd. 5 Zehntel hinter dem 5. Platzierten. Gratulation an die Mannschaft, die ein sehr engagiertes Rennen abgeliefert hat. Vor allem an Nikola und Daniel, die hier ihr erstes 2000m Rennen absolviert haben.
 


Samstag:


JuniorenA Einer: (Bericht von Stephen Biwald)
Timon Gruber

Mut ist nicht käuflich! Timon hat in diesem Rennen bewiesen, dass er ihn hat. Technisch und von der mentalen Einstellung war es eines der besten Rennen, das Timon in seiner bisherigen Laufbahn gefahren ist. Der Rückstand auf die beiden ersten Boote mit Mario Santer und Paul Sieber war im Ziel sehr groß und hat schonungslos die Schwächen im Ausdauerbereich aufgezeigt. Die ersten 1000m ein wirklich fulminantes Rennen fahrend, musste er diesem Manko auf der zweiten Streckenhälfte Tribut zollen. Bei der 1500m Marke noch knapp an der 3. Stelle liegend, musste er sich trotz heftiger Gegenwehr im Ziel mit dem 4. Platz abfinden. Dieses Rennen hat gezeigt, dass Timon in seinem ersten Trainingsjahr sehr viel gelernt hat. Es hat aber auch deutlich die noch vorhandenen Defizite offenbart und klar definiert wo die Schwerpunkte für das kommende Wintertraining gesetzt werden müssen. Gratulation zu diesem unglaublich couragierten Rennen

 

Schüler Doppelvierer:
Markus Hauer, Georg Schinner, Elias Marcus, Sebastian Kabas, Stm. Gideon Frey

In diesem Rennen ging unsere Mannschaft das Rennen sehr ambitioniert auf die Strecke. Leider war von Beginn an zu sehen, dass die Harmonie und Abstimmung auf Grund von fehlenden gemeinsamen Ruderkilometer nicht vorhanden war. Sie kämpften aufopfernd um den Anschluss an die ersten Boote, aber leider war den Abstand, der sich nach der Startphase ergeben hat, nicht mehr aufzuholen. Am Ende des Rennens konnten sie sich noch ein wenig an die führenden Boote heranarbeiten und belegten den fünften Platz. Vielen Dank für Euren Einsatz bei diesem Rennen.
 

Junioren B Einer:
Fabian Traxler

In dieser Bootsgattung hatten wir leider nur einen Starter am Start. Nachdem wir Matthias Kiralyhidi krankheitshalber abmelden mussten, war es Fabian der unsere Fahnen hoch halten durfte. Es sei gleich zu Beginn geschrieben, dass Fabian dies wirklich sehr gut machte.
Im Vorlauf belegte er den guten 2. Platz und somit qualifizierte Fabian sich für das B-Finale.
Der Finallauf war aus meiner Sicht ein Rennen, wo Fabian endlich mal zum Großteil aufzeigen konnte was in ihm steckt. Er fuhr vom Start weg mit dem ganzen Feld mit und versuchte genau das umzusetzen, was vorher mit den Trainern besprochen wurde. Schlussendlich wurde er sehr guter Fünfter mit dem Minimalabstand von nur 5 Zehntel hinter dem dritten Platz. Gratulation an Fabian - ein wirklich gutes Rennen.



Schüler Doppelzweier:
Markus Hauser, Sebastian Kabas

Im Vorlauf am Vormittag fuhren Markus und Sebastian ein sehr ambitioniertes Rennen. Leider waren von den mitfahrenden Booten drei schneller als sie und somit erreichten sie das B-Finale. Völlig unverständlich fanden die Finalläufe des Doppelzweiers genau eine Stunde nach dem Doppelvierer statt. Hier fuhren Sebastian und Markus ein sehr tolles Rennen und konnten einen klaren Sieg in diesem Rennen für sich verbuchen. Gratulation an die beiden jungen Ruderer.

 


Sonntag:


Junioren B Doppelzweier:
Boot 1: Nikola Szucsich, Daniel Ofner
Boot 2: Fabian Pudgar, Jakob Schmölzer

Im Vorlauf können wir zwei völlig unterschiedliche Geschichten erzählen.
Nikola und Daniel fuhren ein sehr konzentriertes und kontrolliertes Rennen und gewannen ihren Vorlauf.
Fabian und Jakob hatten leider beim ersten Start gleich einen Ruderbruch (nach einem Krebs) zu verzeichnen - zum Glück hat der Schiedsrichter das Rennen wiederholen lassen und beim zweiten Rennen hatte Fabian leider ein kurzzeitiges Problem mit dem Rollsitz. Sie mussten kurz Blattlegen und damit verloren sie ihre sehr gute Position (sie waren zu diesem Zeitpunkt bei den zwei führenden Boote mit dabei) und belegten schlussendlich den vierten Platz (damit Finale B)

Finale B:
Hier konnten Fabian und Jakob klar zeigen, dass ihr Platz im A-Finale sein sollte. Sie gingen gleich in Führung, bauten diese dann kontinuierlich aus und kontrollierten das Rennen  bis ins Ziel.
Gratulation zu Eurer Moral und ihr wisst selber, dass noch viel mehr drinnen ist.

Finale A:
Nikola und Daniel gingen wie immer ihr Rennen sehr forsch an und fuhren mit dem Boot von Lia und Staw den anderen Booten von Beginn an kontinuierlich davon. Es entwickelte sich ein wirklich interessantes Rennen. Lia übernahm nach 500m das Kommando und baute ihre Führung immer ein wenig mehr aus und Nikola/Daniel vergrößerten ihrerseits kontinuierlich den Vorsprung auf das Staw-Boot. Nikola und Daniel versuchten alles um an das Boot von der Lia heranzukommen, aber an diesem Tag war leider gegen den späteren Sieger kein Kraut gewachsen. Im Ziel sah man dann einen Sieg der Lia vor unserem Boot und der Staw. Gratulation zu dem sehr mutigen und wirklich tollen Rennen. Das soll Mut und Ansporn für die nächsten Trainingsjahre geben.



Junioren B Doppelvierer:
Nikola Szucsich, Daniel Ofner, Fabian Pudgar, Jakob Schmölzer


Der Vorlauf den sie am Vormittag gleich nach dem Doppelzweier zu bestreiten hatten, war eine recht klare Angelegenheit. Unser Boot wurde hinter der Lia zweite und qualifizierte sich sehr souverän für das A-Finale

A Finale: Hier war das Boot der Lia absolut in der Position des Favoriten. Unser Vierer war, nachdem er bereits das vierte Rennen an diesem Tag war, eher in der Außenseiterposition. Nach dem Start ging die Lia gleich in Führung und dahinter folgten Wiking Linz, Wiking Bregenz und unser Vierer. Leider verlor unser Vierer nach 400m ein wenig den Anschluss und fuhr mit einer Länge Rückstand Richtung Ziel. Etwa 300m vor dem Ziel ging unsere Mannschaft noch einmal mit der Schlagzahl rauf und auf einmal ging das Boot so richtig ab. Sie versuchten mit ihrer letzten Kraft zumindest den dritten Platz noch zu gewinnen, schlussendlich war aber der Rückstand den sie während des Rennens aufgerissen haben, dann doch zu groß und es ging sich leider um ein paar Zehntel nicht aus.

Hier kann man festhalten, dass unser Boot die einzige Mannschaft war, wo alle vier Aktiven bereits das vierte Rennen an diesem Tag zu bewältigen hatten. Auch wenn sie sich sehr über das nicht erreichen einer Medaille im Doppelvierer ärgern, können sie für sich festhalten, dass sie dieses Monsterprogramm sehr gut bewältigt haben und eine super Moral bewiesen haben. Sie haben  gezeigt, dass es immer noch geht und man sich viel mehr zutrauen darf.
 


Männer Leichtgewichts-Doppelzweier:
Christoph Löffler, Clemens Löffler

In diesem Rennen gab es einen klaren Favoriten und zwar das Boot von Pirat Wien. Trotzdem stellten sich Christoph und Clemens der Herausforderung mit dem Ziel so lange wie Möglich dabei zu sein. Es gelang ihnen die ersten 500m beinahe zeitgleich mit dem favorisierten Boot zu bewältigen, aber dann setzte sich das Boot von Pirat immer weiter von unserem Boot ab. Aus meiner Sicht fuhren Clemens und Christoph ein wirklich tolles und sehr engagiertes Rennen. Vielen Dank für Euren Einsatz.
 


Junioren A Doppelzweier: (Bericht von Stephen Biwald)
Timon Gruber, Klemens Matousek

Die beiden Burschen haben sich sehr gut auf dieses Rennen eingestellt und haben die mit Thomas Drucker abgesprochene Taktik hervorragend umgesetzt. Überaus beherzt ging es vom Start weg und die Beiden lieferten sich über die Strecke einen aufopfernden Bord an Bord Kampf mit den Booten von Staw, Möve und Lia. Mit einer druckvollen Einlage beim 1000-er gelang es ihnen sich vom Lia-Boot abzusetzen. Auf den letzten 700m mussten unsere Burschen jedoch die Boote von Staw und Möve etwas ziehen lassen und belegten im Ziel den 6. Platz. Glückwunsch zu dieser sehr starken Leistung!



Männer Vierer ohne
Gregor Langberg, Alexander Gotschim, Christoph Löffler, Clemens Löffler
Hier waren die Aufgaben klar verteilt. Die beiden Boote von Lia und Wiking Linz fuhren sich vorne den Sieg aus und unserer Vierer fuhr nach einem sehr starken Start sehr gleichmäßig und technisch sehr gut über die Strecke. Vielen Dank für Eure Bereitschaft an diesem Rennen teilzunehmen.

 


Das Resümee:
Unserer Mannschaften haben alle vom kämpferischen Aspekt alles gegeben - leider waren die Platzierungen oftmals nicht die, die wir uns erwünscht haben. Aber es ist so wie es ist und die Ergebnisse dürfen trotzdem Anlass dazu geben, dass alle Aktiven höchst motiviert in das Aufbautraining für die nächste Saison gehen können.

 

Herzliche Gratulation an unsere beiden silbernen Mannschaften, Clemens und Christoph im Lgw. Männer Doppelzweier sowie Nikola und Daniel im Junioren B Doppelzweier.



Bericht von Walter

 
Links: Ergebnisse Österr.Staatsmeisterschaften 2011  (139 kB)
   
   


< zurück >