GOLD - SILBER - BRONZE
für unsere
Schülermannschaft
Anbei der
ausführliche Bericht über die Österreichischen
Meisterschaften und Österreichischen
Staatsmeisterschaften vom letzten Wochenende (24. -
26.9.)
Als Begleiter,
Fan und Präsident bin ich hochzufrieden ob der
Ergebnisse aller gestarteten Boote. Trotz des nicht
sehr einladenden Wetters, schien für uns Friesen die
Sonne. Leider war der Sonnenschein aber auch von
einigen ganz dunklen Wolken begleitet, weil unsere
Meistertitelbank Timon Gruber am Samstag wegen
Fiebers abgemeldet werden musste. Damit blieb es
Timon, der heuer bei jeder Regatta mit Abstand der
schnellste Österreicher war, verwehrt, den erhofften
Titel zu gewinnen. Auch den Junioren B-Doppelzweier
mussten wir leider abmelden und damit musste Nikola
eigentlich völlig unvorbereitet im Schüler Einer an
den Start gehen.
Zu den einzelnen
Rennen:
Samstag:
Schüler
Doppelvierer:
Nikola
Szucsich, Daniel Ofner, Fabian Pudgar, Fabian
Traxler Stm. Sebastian Kabas
Aus
Präsidentensicht war dies die Bootsgattung, in der
wir Friesen uns die größten Hoffnungen machen
konnten, einen Sieg einzufahren.
Am Freitag waren
schon die Vorläufe und hier zeigten die Burschen
schon auf, dass mit ihnen absolut zu rechnen sei.
Dank der Hilfe der Ruderfreunde vom Steiner
Ruderklub konnten wir uns von diesen ein
Kunststoffboot ausborgen, damit war bezüglich
Material auf jeden Fall Gleichstand mit den
Mitbewerbern gegeben.
Samstag 13.35
Finale.
Klare Favoriten
für das Rennen war die sehr gute Mannschaft unseres
Nachbarvereins Lia und unsere Friesenburschen. Der
Präsident ließ es sich nicht nehmen, trotz Regens
mit dem Rad mitzufahren und kann damit von halbwegs
authentischen, aber durch eine ungeahnter Menge an
Adrenalinausstößen beeinträchtige Wahrnehmungen
berichten.
Unser Vierer
fuhr sehr selbstbewußt als letztes Boot zur
Startlinie ein und zeigte damit wirklich sehr viel
Reife. Dann kam das Startkommando, und beide Boote
ging gleich schnell aus der Startposition auf die
Strecke. Gleich nach der Startphase hatten unsere
Burschen einen geringen Vorsprung, den sie nach 250m
ausbauen konnten. Nach dieser Phase kamen die
Burschen von der Lia wieder fast auf gleiche Höhe
heran und so ging es zur 500m Marke. Hier traten
die Friesen wieder eine Einlage, bei der es ihnen
gelang, sich ein wenig von der Lia abzusetzen. Die
Liaburschen konterten, und versuchten, wieder
heranzukommen, aber genau in diesem Moment fuhren
unsere Burschen nochmals eine Einlage und unter dem
Jubel der vielen Fans - Eltern sowie Aktive unseres
Männerachters - fuhren die Friesen im
Schüler-Doppelvierer zum ersten Meistertitel der
100-jährigen Vereinsgeschichte des Rudervereins
Friesen.
Es war von
beiden Booten ein beeindruckendes Rennen (die Zeit
spricht dafür) und ich denke, dass unsere Burschen
diesen Titel wirklich verdient haben.
Gratulation an
alle fünf Burschen und das Trainerteam Philipp
Mansbart, Lizs Szucsich und Mark Capek.
1.Platz. R.V.
Friesen 3:18:67 2. Platz. 1.WRC Lia Boot2
3:19:75 3.Platz: WSV Ottensheim 3:26:50
4.Platz: 3:27:43
5.Platz. R.V.
Nautilus Klagenfurt 3:34:68 6.Platz. 3:58:92
Schüler
Doppelzweier:
Boot 1:
Nikola Szucsich, Daniel Ofner
Boot 2: Fabian Traxler, Fabian Pudgar
Hier hatten wir
zwei Mannschaften am Start. Der Wunsch war, dass
beide Boote ins Finale fahren, aber leider hat es
nur das Boot 1 geschafft. Die beiden Fabians hatten
einen sehr starken Vorlauf erwischt und gingen mit
Platz 4 ins Finale B. Nikola und Daniel konnten
ihren Vorlauf sehr überlegen gewinnen und gingen so
in das Finale A.
Start Finale
B 14.40Uhr:
Die beiden
Fabians gingen sehr engagiert über die Strecke und
lieferten sich von Beginn an mit dem Boot von
Nautilus Klagenfurt ein sehr spannendes Rennen. Im
Ziel waren dann die Burschen von Nautilus einen Tick
schneller und gingen als Erste über die Ziellinie -
damit wurden Fabian/Fabian im Gesamtergebnis sehr
gute Achte. Wir gratulieren zu dieser sehr guten
Leistung.
7. Platz RV
Nautilus Klagenfurt 3:45:61 8. Platz RV.
Friesen 3:47:88 9. Platz RV Wiking Bregenz
3:49:81 10. Platz WSV Ottensheim 3:50:43
11. Platz WSV
Ottensheim 4:03:09 12. Platz 4:10:40
Start Finale
A 14.45 Uhr (eine Stunde nach dem Doppelvierer)
Hier hatten sich
Daniel und Nikola sicher einiges ausrechnen können.
In der Hoffnung, die Euphorie vom Doppelvierer
mitnehmen zu können, gingen sie an den Start. Aber
vom Start weg zeigte die Mannschaft von Lia auf,
dass nur sie für den Sieg in Frage kommen. Unsere
Burschen versuchten wirklich alles um an das
führende Boot heranzukommen, aber bis zur Ziellinie
änderte sich an der Reihenfolge Lia vor Friesen
nichts. Damit gewannen unsere Burschen in einem
tollen Rennen die sehr gute Silbermedaille. Wir
gratulieren und freuen uns mit Euch
1. Platz 1 WRC
Lia 3:27:05 2. Platz R.V. Friesen 3:31:28
3. Platz R.V Villach 3:36:27 4. Platz RV
Seewalchen 3:40:00
5. Platz 1WRC
Lia Boot1 3:41:47 6. Platz WSV Ottensheim
3:46:62
Männer
Achter:
Clemens
Löffler, Christoph Löffler, Michael Riedler, Gregor
Langberg, Alexander Gotschim, Philipp Kornfeind,
Martin Haberl, Stephen Biwald Stfr: Tina Reiskopf
Anläßlich 100
Jahre Ruderverein Friesen haben sich 8 wackere
Friesen dazu entschlossen, die Herausforderung
2.000m bei den Österreichischen
Staatsmeisterschaften so schnell, wie nur möglich zu
rudern, gestellt. Ohne Steuerfrau geht natürlich
nichts und zum Glück hat die strenge Tina das
Kommando übernommen. Unser Achter ging vom Start weg
wirklich sehr gut mit und zeigte, was sie drauf
haben. Leider musste der Ausfall von Timon
kompensiert werden und zum Glück fanden wir mit
Michi Riedler einen, der sich kurzentschlossen
bereit erklärte, am Renntag anzureisen und sich der
Herausforderung zu stellen. Michi war leider
rennruderspezifisch nicht trainiert, und daher ist
seine Leistung umso bemerkenswerter.
Wie schon
geschrieben, ging unser Achter engagiert vom Start
weg und auf den ersten 1.000m hielt sich der
Rückstand absolut in Grenzen, Dann kamen leider die
Wellen der ersten drei Boote und damit surfte unser
Achter ziemlich intensiv auf der zweite Hälfte des
Rennens dahin. Unser Achter versuchte trotzdem, noch
einmal alle Kräfte zu bündeln und konnte mit einer
sehr entschlossen, ambitionierten Schlagzahl
technisch sauber die Ziellinie passieren.
Aus meiner Sicht
hat sich unser Achter sehr wacker geschlagen, vor
allem wenn man bedenkt, dass in jedem anderen Boot
(an der Zahl 5) zumindest die Hälfte der jeweiligen
Mannschaft heuer mehrmals intensiv über die 2.000m
Strecke renngerudert ist.
Das gehört
wirklich auch so erwähnt und niedergeschrieben.
Gratulation und unsere voll Hochachtung - hier sei
auch Dank an Ferry Kornfeind geschrieben, der mit
sehr viel Einsatz den Achter in Wien beim Training
sehr sehr oft gesteuert und gecoacht hat.
Sonntag:
Schüler
Einer:
Boot 1:
Daniel Ofner
Boot 2: Fabian Pudgar
Boot 3: Nikola Szucsich
Hier hatten wir 6 Vorläufe, wobei nur der Erste ins
Finale A kam, der Zweite ins Finale B usw. usw. Im
dritten Vorlauf fuhr leider Daniel gegen Fabian und
beide gegen den Ruderer von Gmunden, der heuer die
meisten Einerrennen klar gewinnen konnte. Unsere
beiden Friesen gingen das Rennen sehr intensiv an -
nach Informationen der Ruderer, war Daniel recht
lange sogar in Führung, aber zum Ende hin war es
dann so, dass sich der Favorit aus Gmunden eine
Länge von den Friesen absetzte und Fabian gegen
Daniel um zwei Zehntel schneller war. Damit war
Fabian im FinaleB und Daniel im FinaleC.
Nikola hatte
sich auf Grund des Umstandes, dass er seinen
Doppelzweier-Partner Timon Gruber durch Krankheit
verloren hatte, kurzentschlossen in einem ihm völlig
fremden Boot der Einer-Herausforderung zu stellen.
Und ich kann schreiben, er hat dies im Vorlauf sehr
gut gelöst und ist dort einem klaren Sieg
entgegengefahren.
Finale C:
Leider musste
Daniel das Rennen gleich nach dem Start beenden - er
hatte schon im Vorfeld über Magenschmerzen geklagt
und konnte das Rennen leider nicht fertig fahren.
Doch in der Summe darf festgehalten werden, dass
Daniel im Einer einen großen Schritt nach vorne
gezeigt hat.
Finale B:
Hier lieferte
sich Fabian ein spannendes Rennen mit den Ruderern
von Villach. Vom Start weg fuhren beide Bugspitze an
Bugspitze dem Ziel entegegen. Schlussendlich musste
sich Fabian knapp dem Villacher geschlagen geben.
Auch hier können wir festhalten, dass wirklich ein
großer Schritt nach vorne gemacht wurde. Gratulation
zum achten Platz im Gesamtergebnis.
7. Platz RV
Villach 3:56:13 8. Platz RV Friesen 3:57:77
9. Platz 1WRC Lia 4:01:75 10. Platz RC
Wels 4:02:31
5. Platz
Salzburger Ruderklub "Möve" 4:12:93 6. Platz
RV Villach 4:16:07
Finale A:
In diesem Rennen
war die Erwartungshaltung nicht so ausgeprägt, wie
im Doppelzweier oder Doppelvierer. Aber trotzdem
konnten wir davon ausgehen, dass Nikola alles geben
wird, um so weit wie möglich, nach vorne zu kommen.
Und genau das machte Nikola sehr gut. Der Ruderer
von der Lia ließ vom Start weg klar erkennen, dass
er das Rennen gewinnen will,.aber Nikola machte ihm
von Beginn an das Rennen sehr schwer und hängte
sich, gefolgt vom dem Ruderer von Gmunden, an. Bei
600m ging der Ruderer von Lia eine Einlage, wo die
beiden Verfolger nicht mitkonnten. Damit war der
erste Platz vergeben. Auch der Ruderer von Gmunden
versuchte, sich von Nikola abzusetzen, was ihm dann
auch gelang. Nikola konterte, aber leider hat er
seinen Endspurt zu spät angesetzt und so wurde er
mit einem Rückstand von einer knappen Sekunde sehr
guter Dritter. Wir gratulieren zu diesem sehr tollen
Ergbnis - auch Nikola hat sich sehr gut
weiterentwickelt und ist damit mit 5 Medaillen (1x
Gold, 1x Silber, 3x Bronze) der erfolgreichste
Schüler, den der Ruderverein Friesen bis dato hatte.
1. Platz 1WRC
Lia 3:40:56 2. Platz Gmundner RV 3:48:66
3. Platz RV Friesen 3:49:69 4. Platz: 1WRC
Lia Boot 2 3:53:70
5. Platz 1WRC
Lia Boot4 3:55:10 6. Platz RV Villach 4:01:91
In der Summe
können wir hinsichtlich des Nachwuchses sehr
zuversichtlich in die Zukunft schauen. Ich bedanke
mich auch bei den Fans, die mit unseren Ruderern
mitgereist sind und für eine tolle Stimmung gesorgt
haben. Ich denke, dass wir uns als Friesen anläßlich
unseres 100-jährigen Bestehens bei den
Meisterschaften ein sehr intensives Lebenszeichen
abgegeben haben. Vielen Dank für Euren tollen
Einsatz!
Bedanken möchte
ich mich auch bei Alexander Gruber, der unseren
Verein bei den Schiedsrichtern sehr gut vertreten
hat. Hier möchte ich mich wieder einmal an alle
wenden - wir brauchen als Rudersport
Schiedsrichter, und wir brauchen auch Schiedsrichter
als Ruderverein Friesen. Mit den beiden
Schiedsrichtern, die wir derzeit aus unseren
Mitglieden stellen können, Renate Kornfeind und
Alexander Gruber, sind wir einfach zu dünn besetzt.
Bitte überlegt es Euch, gebt Euch einen Ruck und
meldet Euch für den nächsten Kurs an.
Liebe Grüße
Walter Kabas
der begeisterte
Präsident