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Vienna Rowing Challenge  2.Mai 2009
Resumee: 8 Rennen – 3 Siege

Mit der bisher größten Mannschaft nahmen wir heuer an diesem 4 km langen Wettkampf teil. Insgesamt gingen 18 Friesen 8 Mal in verschiedenen Leistungsklassen an den Start, 3 Siege im Männer-Masters B 4x (Manfred Schmidt, Holger Kabas, Martin Haberl und Willi Kabas), Männer-Masters A 4x (Michael Riedler, Gregor Langberg, Alex Gotschim und Clemens Löffler) und Männer-Masters A 2x (Gregor Langberg, Clemens Löffler) konnten eingefahren werden. Herzliche Gratulation!

Die Alte Donau zeigte sich von ihrer unwirtlichen Seite. Ein äußerst starker Nordwind verlangte den Startern alles ab. Vor allem für unsere Einerfahrer (Marlene Engel und Ferry Kornfeind jun.) stellten diese Witterungsbedingungen eine besondere harte Herausforderung dar, die sie aber bravourös meisterten.

3 Teilnehmer (Gerlinde Biwald, Gregor Langberg, Clemens Löffler) haben im Winter offenbar besonders konsequent trainiert, den sie absolvierten die 4 km gleich 2 Mal (jeweils im 2x und 4x). Eine wirklich herausragende Leistung!

Unsere Damen (Marlies Dachler, Gerlinde Biwald, Tina Reiskopf, Andrea Löffler) haben sich im Doppelvierer technisch und kämpferisch ausgezeichnet geschlagen. Sie haben im Rahmen dieser Regatta sicher das spannendste Rennen abgeliefert und mussten sich nur ganz knapp den Damen des RV Ellida geschlagen geben.

Erstmals musste sich trotz eines großen Kampfgeists bei dieser Regatta der Mixed 2x (Gerlinde und Stephen Biwald) einem anderen Boot (Steiner RC) knapp geschlagen geben.

Auch der Vorstandssfünfer (Günther Praschinger, Walter Kabas, Ferry Kornfeind, Michael Riedler, Stephen Biwald) verlor nach einem packenden Rennverlauf ganz knapp gegen das Boot der Argonauten.

In der Mannschaftswertung haben wir den 6. Platz von 9 Mannschaften belegt. Wir konnten damit die rote Laterne vom letzten Jahr an den WRC Donaubund abgeben.

Unten angeführt stehen die detaillierten Rennberichte, die Ergebnisliste sowie ein Link mit zahlreichen Photos von allen Mannschaften http://www.sportlinse.net/VRC2009/fotos/fotos/.

Stephen Biwald

 

Männer B 4x: Bericht von Martin Haberl

Mannschaft: Manfred Schmidt, Holger Kabas, Martin Haberl und Willi Kabas

1. Platz: 15:16,00

4 ewige Talente und Zukunftshoffnungen des Vereins trafen sich, um eine Regatta bei windtechnisch herausfordernden Bedingungen zu bestreiten.

Es ging sich vorher leider kein gemeinsames Training aus, sodass die Sitzplatzverteilung spontan ausfiel. Manfred durfte in bewährter Manier schlagen, im Maschinenraum Holger und ich, die Bugkoryphäe Willi als Stabilisator und mentale Stütze.

Mit Startnummer 1 gings ins Rennen. Die erste Länge bis zur Wendeboje war perfekt, wunderschönes Rudern mit Spaßfaktor. Nach der Wende war dann ein kleines, unangenehmes Lüftchen zu spüren, das nicht und nicht schwächer werden wollte. Beim Gänsehäufel, etwa Höhe Niveaball kam sich bei uns allen der Mann mit dem Hammer vorstellen. Er war sehr freundlich, verpasste uns dennoch Lactatspritzen, die ein Entspannen der Muskulatur unmöglich machten. Nach Augenzeugenberichten kam es zu temporären spastischen Lähmungserscheinungen, Ruder wurden krampfhaft nach vorne geführt, verzerrte Gesichtszüge rundeten das Bild ab.

Nach endlosen Minuten (es wurde eine tektonische Verschiebung des Argonautenbootshauses Richtung Kagraner Brücke vermutet) erreichten wir schließlich doch noch das Ziel und wie sich herausstellte gewannen wir unsere Altersklasse. Danke an die Mannschaft für das tolle Rennen.

 

Männer A 2x: Bericht von Clemens Löffler

Mannschaft: Gregor Langberg, Clemens Löffler

1. Platz: 16:35:00

Nach gewissenhaftester Vorbereitung und sage und schreibe schon 36 Ruderkilometern in diesem Boot sind Gregor und ich bei der Argo-Langstrecke an den Start gegangen. Für diesen Trainingseifer und die widrigen Windbedingungen war das Rennen sehr in Ordnung, auch wenn wir bei der Wende das nach uns gestartete Boot vorbeiziehen lassen mussten.

 

Nach hartem Kampf gegen Wind und verlassende Kräfte haben wir und schließlich doch als Sieger der Masters A ins Ziel gerettet. Ein bisschen was mussten wir uns außerdem für den eine halbe Stunde später stattfindenden Start für den 4x übrig lassen.

 

Männer A 4x: Bericht von Clemens Löffler

Mannschaft: Michael Riedler, Gregor Langberg, Alex Gotschim und Clemens Löffler

1. Platz: 15:57:00

In dieser Bootsklasse waren die Voraussetzungen bei weitem besser. Immerhin hatten wir erst am Tag davor das wichtige Abschlusstraining absolviert und damit auf 11 Bootskilometer im 4x erhöht. (Es wird gemunkelt, dass das für gewisse Herren überhaupt die ersten Kilometer 2009 waren).

 

Also ist unsere Mannschaft mit Michi, Gregor, Alex und meiner Wenigkeit voll motiviert und fast voll bei Kräften um 15.00 Uhr pünktlich am Start erschienen. Michi legte auch mit schier unglaublicher

Schlagzahl gleich ordentlich los. Möglicherweise ein etwas optimistischer Beginn.

 

Was kann man zu dem Rennen sagen: Anstrengend wars und irgendwo scheinen wir unterwegs die Kräfte verloren zu haben. Falls sie irgendjemand finden sollte, bitte an die rechtmäßigen Besitzer zu retournieren. Trotz aller Widrigkeiten, ich glaube die Schlagzahl war so ziemlich das

einzige, was konstant hoch geblieben ist in diesem Rennen. Etwas schmerzt doch der große Rückstand gegenüber unseren älteren Masters von ca. 35 Sekunden. Aber dafür kommen eigentlich nur zwei Gründe in Frage:

   1. eine falsche Zeitnehmung oder

   2. der stark auffrischende Wind am Nachmittag. Zu Mittag, als die

      alten Herren ihr Rennen hatten war es ja, wie alle Regattabesucher

      bezeugen können, fast windstill.

 

 

Frauen 4x: Bericht von Andrea Löffler

 

Mannschaft: Marlies Dachler, Gerlinde Biwald, Tina Reiskopf, Andrea Löffler

 

3. Platz: 18:08:00

Lediglich einmal sind wir im Boot gesessen und das am Vortag! Wie jedes Jahr ist es bei den Friesendamen, wenn es um die Argoregatta geht nicht so einfach eine Entscheidung zu treffen. Es stellt sich immer wieder die Frage: „Fahren wir, oder fahren wir nicht?“

Dank Biwis Hartnäckigkeit haben wir es geschafft einen attraktiven Damenvierer an den Start zu bringen. Marlies am Schlag, Gerlinde, Tina und ich am Bug absolvierten die 4 km lange Strecke bei starkem Wind in einer ansprechenden Zeit.

Gerade auf der Strecke retour Richtung Argonauten ist uns kurzzeitig ein wenig die „Puste“ ausgegangen. Uns zarten Mädls ist wahrlich ein wenig die Kraft ausgegangen, da fehlt das Krafttraining im Winter! Phasenweise war es schon ziemlich schwierig die schon ziemlich verkrampften Hände über die Beine zu bringen. Kurz vor dem Ruderverein Friesen passierte dann ein kleiner „Krebs“, auch dieser hat uns nur kurz aus dem Rhythmus gebracht. Erstaunlich war auch, dass wir vor allem auf den letzten Metern noch ziemlich zugelegt haben und einen tollen Endspurt hinlegten. Die Regatta hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und macht Lust auf mehr! Nun heißt es weiter dran bleiben, Rudern, Rudern Rudern!

 

Die kompletten Ergebnisse findet ihr hier: Ergebnisse Vienna Rowing Challenge 2009
 


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