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Resumee: 8 Rennen – 3 Siege
Mit der bisher größten Mannschaft nahmen wir heuer an
diesem 4 km langen Wettkampf teil. Insgesamt gingen 18
Friesen 8 Mal in verschiedenen Leistungsklassen an den
Start, 3 Siege im Männer-Masters B 4x (Manfred
Schmidt, Holger Kabas, Martin Haberl und Willi Kabas),
Männer-Masters A 4x (Michael Riedler, Gregor
Langberg, Alex Gotschim und Clemens Löffler) und
Männer-Masters A 2x (Gregor Langberg, Clemens Löffler)
konnten eingefahren werden. Herzliche Gratulation!
Die Alte Donau zeigte sich von ihrer unwirtlichen Seite.
Ein äußerst starker Nordwind verlangte den Startern
alles ab. Vor allem für unsere Einerfahrer (Marlene
Engel und Ferry Kornfeind jun.) stellten
diese Witterungsbedingungen eine besondere harte
Herausforderung dar, die sie aber bravourös meisterten.
3 Teilnehmer (Gerlinde Biwald, Gregor Langberg,
Clemens Löffler) haben im Winter offenbar besonders
konsequent trainiert, den sie absolvierten die 4 km
gleich 2 Mal (jeweils im 2x und 4x). Eine wirklich
herausragende Leistung!
Unsere Damen (Marlies Dachler, Gerlinde Biwald, Tina
Reiskopf, Andrea Löffler) haben sich im Doppelvierer
technisch und kämpferisch ausgezeichnet geschlagen. Sie
haben im Rahmen dieser Regatta sicher das spannendste
Rennen abgeliefert und mussten sich nur ganz knapp den
Damen des RV Ellida geschlagen geben.
Erstmals musste sich trotz eines großen Kampfgeists bei
dieser Regatta der Mixed 2x (Gerlinde und Stephen
Biwald) einem anderen Boot (Steiner RC) knapp
geschlagen geben.
Auch der Vorstandssfünfer (Günther Praschinger,
Walter Kabas, Ferry Kornfeind, Michael Riedler, Stephen
Biwald) verlor nach einem packenden Rennverlauf ganz
knapp gegen das Boot der Argonauten.
In der Mannschaftswertung haben wir den 6. Platz von 9
Mannschaften belegt. Wir konnten damit die rote Laterne
vom letzten Jahr an den WRC Donaubund abgeben.
Unten angeführt stehen die detaillierten Rennberichte,
die Ergebnisliste sowie ein Link mit zahlreichen Photos
von allen Mannschaften
http://www.sportlinse.net/VRC2009/fotos/fotos/.
Stephen Biwald
Männer B 4x: Bericht von Martin Haberl
Mannschaft: Manfred Schmidt, Holger Kabas, Martin
Haberl und Willi Kabas
1. Platz: 15:16,00
4 ewige Talente und Zukunftshoffnungen des Vereins
trafen sich, um eine Regatta bei windtechnisch
herausfordernden Bedingungen zu bestreiten.
Es ging sich vorher leider kein gemeinsames Training
aus, sodass die Sitzplatzverteilung spontan ausfiel.
Manfred durfte in bewährter Manier schlagen, im
Maschinenraum Holger und ich, die Bugkoryphäe Willi als
Stabilisator und mentale Stütze.
Mit Startnummer 1 gings ins Rennen. Die erste Länge bis
zur Wendeboje war perfekt, wunderschönes Rudern mit
Spaßfaktor. Nach der Wende war dann ein kleines,
unangenehmes Lüftchen zu spüren, das nicht und nicht
schwächer werden wollte. Beim Gänsehäufel, etwa Höhe
Niveaball kam sich bei uns allen der Mann mit dem Hammer
vorstellen. Er war sehr freundlich, verpasste uns
dennoch Lactatspritzen, die ein Entspannen der
Muskulatur unmöglich machten. Nach Augenzeugenberichten
kam es zu temporären spastischen Lähmungserscheinungen,
Ruder wurden krampfhaft nach vorne geführt, verzerrte
Gesichtszüge rundeten das Bild ab.
Nach endlosen Minuten (es wurde eine tektonische
Verschiebung des Argonautenbootshauses Richtung Kagraner
Brücke vermutet) erreichten wir schließlich doch noch
das Ziel und wie sich herausstellte gewannen wir unsere
Altersklasse. Danke an die Mannschaft für das tolle
Rennen.
Männer A 2x: Bericht von Clemens Löffler
Mannschaft: Gregor Langberg, Clemens Löffler
1. Platz: 16:35:00
Nach
gewissenhaftester Vorbereitung und sage und schreibe
schon 36 Ruderkilometern in diesem Boot sind Gregor und
ich bei der Argo-Langstrecke an den Start gegangen. Für
diesen Trainingseifer und die widrigen Windbedingungen
war das Rennen sehr in Ordnung, auch wenn wir bei der
Wende das nach uns gestartete Boot vorbeiziehen lassen
mussten.
Nach
hartem Kampf gegen Wind und verlassende Kräfte haben wir
und schließlich doch als Sieger der Masters A ins Ziel
gerettet. Ein bisschen was mussten wir uns außerdem für
den eine halbe Stunde später stattfindenden Start für
den 4x übrig lassen.
Männer A 4x: Bericht von Clemens Löffler
Mannschaft: Michael Riedler, Gregor Langberg, Alex
Gotschim und Clemens Löffler
1.
Platz: 15:57:00
In dieser
Bootsklasse waren die Voraussetzungen bei weitem besser.
Immerhin hatten wir erst am Tag davor das wichtige
Abschlusstraining absolviert und damit auf 11
Bootskilometer im 4x erhöht. (Es wird gemunkelt, dass
das für gewisse Herren überhaupt die ersten Kilometer
2009 waren).
Also ist
unsere Mannschaft mit Michi, Gregor, Alex und meiner
Wenigkeit voll motiviert und fast voll bei Kräften um
15.00 Uhr pünktlich am Start erschienen. Michi legte
auch mit schier unglaublicher
Schlagzahl gleich ordentlich los. Möglicherweise ein
etwas optimistischer Beginn.
Was kann
man zu dem Rennen sagen: Anstrengend wars und irgendwo
scheinen wir unterwegs die Kräfte verloren zu haben.
Falls sie irgendjemand finden sollte, bitte an die
rechtmäßigen Besitzer zu retournieren. Trotz aller
Widrigkeiten, ich glaube die Schlagzahl war so ziemlich
das
einzige,
was konstant hoch geblieben ist in diesem Rennen. Etwas
schmerzt doch der große Rückstand gegenüber unseren
älteren Masters von ca. 35 Sekunden. Aber dafür kommen
eigentlich nur zwei Gründe in Frage:
1.
eine falsche Zeitnehmung oder
2. der
stark auffrischende Wind am Nachmittag. Zu Mittag, als
die
alten Herren ihr Rennen hatten war es ja, wie alle
Regattabesucher
bezeugen können, fast windstill.
Frauen 4x: Bericht von Andrea Löffler
Mannschaft: Marlies Dachler, Gerlinde Biwald, Tina
Reiskopf, Andrea Löffler
3. Platz:
18:08:00
Lediglich
einmal sind wir im Boot gesessen und das am Vortag! Wie
jedes Jahr ist es bei den Friesendamen, wenn es um die
Argoregatta geht nicht so einfach eine Entscheidung zu
treffen. Es stellt sich immer wieder die Frage: „Fahren
wir, oder fahren wir nicht?“
Dank Biwis Hartnäckigkeit haben wir es geschafft einen
attraktiven Damenvierer an den Start zu bringen. Marlies
am Schlag, Gerlinde, Tina und ich am Bug absolvierten
die 4 km lange Strecke bei starkem Wind in einer
ansprechenden Zeit.
Gerade auf der Strecke retour Richtung Argonauten ist
uns kurzzeitig ein wenig die „Puste“ ausgegangen. Uns
zarten Mädls ist wahrlich ein wenig die Kraft
ausgegangen, da fehlt das Krafttraining im Winter!
Phasenweise war es schon ziemlich schwierig die schon
ziemlich verkrampften Hände über die Beine zu bringen.
Kurz vor dem Ruderverein Friesen passierte dann ein
kleiner „Krebs“, auch dieser hat uns nur kurz aus dem
Rhythmus gebracht. Erstaunlich war auch, dass wir vor
allem auf den letzten Metern noch ziemlich zugelegt
haben und einen tollen Endspurt hinlegten. Die Regatta
hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und macht Lust auf
mehr! Nun heißt es weiter dran bleiben, Rudern, Rudern
Rudern!
Die
kompletten Ergebnisse findet ihr hier:
Ergebnisse Vienna
Rowing Challenge 2009
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