Anbei der Bericht über die Villacher Regatta. Wie in
den vielen Jahren zuvor ist es auch heuer so, dass
der Herbst sehr regattenintensiv ist. Beginnend mit
der Villacher Regatta über die Österreichische
Vereinsmeisterschaft und die Landesmeisterschaft,
folgt schlußendlich der Höhepunkt für die
Nachwuchsmannschaften mit den Österreichischen
Staatsmeisterschaften (3.-4.10.2009)
Internationale Ruderregatta Villach (12.-13.9.2009):
Diese Regatta war gedacht um wieder in den
Regattarhythmus zu finden und sollte als
Orientierung dienen wie unsere Aktiven im Vergleich
zu jenen aus den anderen Rudervereinen stehen.
An den Start gegangen sind die Friesen mit folgenden
Mannschaften:
Schüler Doppelzweier:
Fabian Traxler, Daniel Ofner
Nikola Szucsich, Jakob Schmölzer
Schüler Doppelvierer:
Fabian Traxler, Daniel Ofner, Jakob Schmölzer,
Nikola Szucsich und Stm Sebastian Kabas
Junioren-B 1x und Junioren-A 1x
Timon Gruber
Juniorinnen A 2x
Nilkola Gruber, Liza Szucsich
Juniorinnen A 1x
Nikola Gruber
Schüler 2x:
Hier haben 24 Bote gemeldet - ein beeindruckendes
Meldefeld.
Am Samstag starteten die beiden Friesen Boote in
verschiedenen Vorläufen - zuerst ging Daniel und
Fabian über die Strecke und dies auch sehr
erfolgreich - sie belegten in Ihrem Lauf den sehr
guten 2. Platz nur 1,6sec hinter den Siegern dieses
Laufes - damit qualifizierten sie sich für das
A-Finale am Sonntag.
Nikola und Jakob hatten eindeutig den
schnelleren Vorlauf und belegten nach einem sehr
engagierten Rennen des sehr guten 3. Platz - doch
wirklich zufrieden waren die beiden Aktiven nicht,
denn sie hatten sich doch mehr erwartet - mit dieser
Platzierung haben sie sich für das B- Finale
qualifiziert.
Am Sonntag fuhren Nikola und Jakob für sehr
beherzt los mussten aber doch einsehen, dass hier
noch 3 andere Boote sind, die es ihnen nicht leicht
machen wollten - das Ergebnis im Ziel sah dann so
aus, dass die beiden jungen Herren in diesem Lauf
den 4. Rang belegten - Gratulation an Nikola und
Jakob.
Daniel und Fabian fuhren ein super
engagiertes Rennen im A-Finale und belegten hier
nach 1000m den sehr guten 5. Platz - eine sehr gute
Leistung - wir gratulieren Euch zu dem tollen
Ergebnis.
Schüler 4x+:
Hier gab es leider eine Fauxpas der Betreuer - denn
diese übersahen bei der Meldung, dass in Villach der
Schüler 4x ohne Steuermann ausgeschrieben ist. Damit
hatten wir die Wahl zu schauen ob die Burschen ein
Boot ohne Steuermann bekommen oder mit unserem Boot
- sprich mit Steuermann - an den Start gehen. Wir
entschieden uns für die zweite Variante und somit
waren unsere Burschen die wahren Helden in diesem
Rennen - denn sie waren die einzige Mannschaft die
mit dem Nachteil des Steuermanns an den Start
gingen. Doch eines kann jetzt schon geschrieben
werden, sie lösten diese Aufgabe sehr gut:
Am Samstag wurden die Burschen im Vorlauf Dritte
(von 5 Booten) und qualifizierten sich damit für das
A-Finale (sie waren lediglich 4 sec. hinter den
Siegern).
Am Sonntag fuhren sie mit aller Kraft und allem
Einsatz, den sie zur Verfügung hatten und belegten
im Ziel dann den eindrucksvollen 4. Platz - in der
Summe haben 10 Schüler4x gemeldet gehabt - toller
Erfolg und herzlichen Glückwunsch.
Junioren-B 1x:
Hier hatten wir mit Timon unseren einzigen
Junioren B am Start und wir dürfen doch voller Stolz
schreiben, dass er sich sehr gut geschlagen hat -
die Zusammenarbeit mit Stephen (Biwi) scheint
sich sehr positiv niederzuschlagen und das sieht man
auch am Ergebnis.
Timon belegte am Samstag in seinem Lauf den
sehr guten 2. Platz, war mit seiner Zeit der
schnellste Zweite und qualifizierte sich bei 45
gestarteten Booten (A-Finale wurde mit 7 Booten
gefahren) somit für das A-Finale. Timon fuhr
ein beherztes Rennen mit etwas zu niedriger
Schlagfrequenz, aber sein physischer Vorteil ließ
ihn auch in diesem Rennen nicht im Stich.
Am Sonntag fuhr Timon mit etwas höherer
Schlagfrequenz ein super Rennen und belegte
schlussendlich den sehr guten 5. Platz. Damit war
Timon der beste Österreicher - Gratulation dazu
- aber auf der anderen Seite kann festgestellt
werden, dass es doch einige Ruderer in seiner
Altersklasse gibt, die doch noch erheblich schneller
sind. Genau diese Ruderer müssen das Ziel sein und
wir sind uns sicher, dass das auch für Timon
eine reizvolle Aufgabe darstellt. Herzlichen
Glückwunsch zu diesen Rennen und wir hoffen, dass
diese Rennen Motivation für mehr ist.
Junioren A 1x:
Hier gab es keine Erwartungshaltung außer der
Herausforderung, dass Timon das erste Mal
über die 2000m rudern durfte - und eines sei
geschrieben, er hat das wirklich beeindruckend
souverän bewältigt. Natürlich war er nervös und
gleichzeitig auch gespannt was ihn erwartet.
Am Samstag fuhr er von Beginn an sehr stark und
forderte seine Ruderkollegen sehr intensiv. Er
belegte in seinem Lauf den sehr guten 5. Platz und
aus unserer Sicht kann er mit diesem Ergebnis sehr
zufrieden sein.
Am Sonntag fuhr Timon im C-Finale wieder auf
den 5. Platz (13. Platz von 28 Booten) und als
Resümee kann Timon festhalten, dass die 2000m
kein Problem darstellen und er noch viel Potential
zur Steigerung hat. Auf jeden Fall Gratulation zu
der hervorragend bewältigten Aufgabe.
Juniorinnen 2x:
Liza und Nikola haben nach einer Saison, wo
sie doch zum Großteil am Riemen gefahren sind, das
Ziel für den Herbst wieder am Skull Fuß zu fassen.
Der 2x ist das Ziel bei den Staatsmeisterschaften
und daher galt das Rennen als Standortbestimmung.
Leider müssen wir feststellen, dass für die nächsten
Wochen noch einiges an sehr konzentrierter Arbeit
notwendig ist, um hier eine Steigerung zu erfahren.
An beiden Tagen belegten Liza und Nikola den
4. Platz und in der Summe war es leider nicht
zufrieden stellend. Aber wir sind uns sicher, dass
hier noch einiges an Steigerung drinnen ist und mit
diesem Selbstbewusstsein gehen die beiden jungen
Damen in die nächsten Wochen. Viel Erfolg und
Hartnäckigkeit wünschen wir Euch dabei.
Juniorinnen 1x:
Nikola hat die Herausforderung angenommen im
1x bei den Staatsmeisterschaften an den Start zu
gehen. Auch hier galt es eine Standortbestimmung zu
erfahren. Am Samstag kam Nikola nicht ganz
mit dem doch unruhigen See zurecht und belegte den
fünften Platz. Hier sah man doch, dass sich das
wenige Einertraining in den letzten Wochen und
Monaten bemerkbar gemacht hat.
Am Sonntag, wo die Verhältnisse noch schwieriger
waren (das nahende Gewitter machte sich bemerkbar)
steigerte sich Nikola und wurde gute Dritte.
Neben dem, dass es technisch wirklich herausfordernd
zu rudern war, war es auch rein mental wirklich eine
wirklich sehr gute Leistung nach dem 2x hier noch
einmal sich zu motivieren und das Rennen so
engagiert zu fahren. Es wird sicher noch eine große
Steigerung drinnen sein bei konzentriertem Training.
Dafür wünschen wir ihr alles Gute und gutes
Gelingen.
Bericht von Walter Kabas