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Ellida Sprint-Regatta  9.Juni 2007

7 Rennen - 7 Siege!!!

Rennberichte (Stephen Biwald):

Masters Männer Doppelzweier:

Manfred Schmidt, Stephen Biwald

Aufgrund diverser Ereignisse, die nicht von uns beeinflusst werden konnten z.B. schneearmer Winter, kein Eis auf der alten Donau, diverse Wehwehchen und ein nervenaufreibender Kochevent, war die Vorbereitung im Winter und Frühjahr auf die neue Rennsaison nicht so intensiv wie sie hätte sein sollen. Mit etwas Bauchweh und dem unguten Gefühl was denn bei diesem Rennen herausschauen wird, gingen wir an den Start.

Trotz der fehlenden Trainingskilometer gelang es uns einen ordentlichen Start hinzulegen und die beiden Boote von Donau und Argonauten zu distanzieren. Das Boot lief von anfang an sehr gut, aber in der Streckenmitte kämpfte sich der Donau-Doppelzweier an uns heran und es entwickelte sich ein harter Bord an Bordkampf. In einem von Manfred ausgezeichnet angezogenen Endspurt gelang es uns einen knappen Vorsprung ins Ziel zu retten.

Dies sah der Veranstalter aber offensichtlich anders und werteten uns zeitgleich mit dem Boot von Donau. Mein Missfallen über diese Entscheidung habe ich auch Andrea Anselm kundgetan. Sie sagte es war so knapp, dass nicht eindeutig feststellbar war, wer als erster ins Ziel gefahren war. Da ich Andrea und vor allem Günther Woch, ihren Vater, sehr schätze, habe ich diese Entscheidung so hingenommen. Was ich dann nicht hinnehmen konnte, war eine äußerst unqualifizierte Bemerkung eines jungen Mannes, der mit süffisantem Lächeln meinte: "Wir hätten Euch auch gleich an den zweiten Platz setzen können." Mein Adrenalinspiegel hob sich schlagartig und es folgte eine scharfe Zurechtweisung meinerseits, die von meinem Gegenüber mit einer Entschuldigung für sein unbedachtes Statement beantwortet wurde.

Letztendlich gab mir das noch folgende Achterrennen die Möglichkeit wieder ausgeglichener zu werden.

Ergebnis:

Friesen Wien/Masters B  1:29:00

Donau Wien/Masters A   1:29:00

Argonauten/Masters A    1:43:93

 

Männer Achter:

Stephen Biwald, Martin Haberl, Thomas Leopold, Holger Kabas, Manfred Schmidt, Gregor Langberg, Matthias Schreiner (LIA), Clemens Löffler, Stm.: Ferry Kornfeind

Was wird das erste Achterrennen der Saison bringen? Bis zu diesem Zeitpunkt wurde nur sporadisch dieses Boot trainiert, da sich die Organisation des Trainings von Jahr zu Jahr immer schwieriger gestaltet. Auch für das Rennen selbst war es nicht leicht eine vollständige Crew zu finden. Zum Glück stellte sich Matthias Schreiner von Lia Wien für dieses Rennen zur Verfügung. An dieser Stelle möchte ich es nicht verabsäumen ihm für sein unkompliziertes Einspringen sei es jetzt fürs Rennen oder die Trainingsausfahrten zu danken.

Wie uns selbst, konnten wir auch den Gegner nur schwer einschätzen. Die Donau immer ein sehr harter Gegner musste diesmal ersatzgeschwächt an den Start gehen. Weiters ein Junioren-Achter der Staw, der mit sehr engagierten und gut trainierten Jugendlichen besetzt war und eine Mannschaft von Wiking Linz, die die große Unbekannte darstellte.

Beim Start konnten wir unsere technischen Fähigkeiten noch nicht voll ausschöpfen, da das Boot sich während der ersten Schläge eher ruckartig in Bewegung setzte. Hier machten sich die noch fehlenden gemeinsamen Ruderkilometer bemerkbar. Trotzdem setzten wir uns von Beginn an an die Spitze. Mit technisch sauberer Arbeit, kraftvollen Schlägen und einer äußerst ambitionierten Schlagzahl konnten wir uns von Donau und Staw absetzen.

Und das war auch gut so, denn kurz nach den Startschlägen kam es zu einem von uns verursachten Bahnenwechsels mit der STAW. Aufgrund des Vorsprungs kam es zu keiner Kollision mit dem Juniorenachter. Ferry musste zwar stark ins Steuer greifen, aber die Mannschaft ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Der Grund für das plötzliche Abbiegen lag wohl nicht nur an der sehr guten körperlichen Konstitution der Steuerbordseite sondern auch an der extrem harten Innenhebeleinstellung von Martins Riemen, die wohl jedem Männer-Nationalachter alle Ehre gemacht hätte. Es ist einfach unglaublich welches Potential in dieser Mannschaft trotz ihres fortgeschrittenen Alter noch schlummert!

Bei Streckenhälfte gelang es uns in einem harten und für die Zuschauer packenden Zweikampf mit der Mannschaft von Wiking Linz einen Vorsprung von einer halben bis dreiviertel Länge herauszurudern. Die Wikinger steckten jedoch nicht auf und erwiesen sich als äußerst zäher Gegner. Bis ins Ziel mussten wir die Schlagzahl hoch halten und durften uns keinen Fehler erlauben. Unsere Anstrengungen wurden aber letztlich mit dem Sieg belohnt.

Wir, allen voran Ferry, waren von diesem Rennen begeistert…und es ist nicht leicht unseren Techniktrainer zufrieden zu stellen! Persönlich hoffe ich, dass wir es schaffen über den Sommer regelmäßig zu trainieren. Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf das nächste Rennen im Rahmen der Donaubund Regatta.

Ergebnis:

1. Friesen Wien 1:17:78

2. Wiking Linz    1:19:98

3. Donau Wien   1:26:01

4. Staw Wien     1:27:35

Über dieses Rennen gibt’s auch einen Videofilm:

http://www.rudern.at/gallery/displayimage.php?album=67&pos=1

 

Masters Männer Doppelvierer:

Thomas Leopold, Holger Kabas, Clemens Löffler, Gregor Langberg

1.Friesen        1:21,59

2.Argonauten  1:28,88

 

Juniorrinen-B Doppelvierer:

Nikola Gruber, Liza Szucsich, Nora Zwilling (Lia), Theresia Köppl (Bregenz), Stfr.:Leona Loibl

1.Friesen        1:37,42

2.Staw           1:43,88

3.Staw           1:46,25

4.Argonauten  1:57,09

 

Juniorrinen-B Doppelzweier:

Nikola Gruber, Liza Szucsich

1.Friesen        1:43,52

2.Staw           1:53,25

3.Argonauten  2:01,98

 

Juniorrinen-B Einer:

Abt. I

Liza Szucsich

1.Friesen    1:45,97

2.Lia          1:49,56

3.Pirat        1:54,65

Abt. II

Nikola Gruber

1.Friesen        1:48,36

2.Bregenz       1:53,27

3.Staw           2:15,48

 

Die kompletten Ergebnisse findet ihr hier: Ergebnisse Ellida Sprint-Regatta 2007


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