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Cup de la Jeunesse  3.-5.August 2007

VARESE 2007

Ein Bericht eines interessierten Zusehers

Unsere Friesenmädels - Nikola Gruber, Liza Szucsich - haben auch beim Coupe de la Jeunesse 2007 eine Talentprobe ablegen können. Hervorzuheben ist, dass viele Nationen nur wenige Aktive zu den fast gleichzeitig stattfindenden Juniorenweltmeisterschaften nach Peking entsandt haben, da den Verbänden die Kosten des Bootstransportes zu hoch waren. So war in Varese von Ungarn bis auf einen Einer und einen Zweier, die in China waren, die gesamte Mannschaft vertreten. Auch bei den anderen Nationen verhielt es sich nicht anders. Es kann daher mit Fug und Recht behauptet werden, dass die geheime Europameisterschaft in Form des Coupe de la Jeunesse so stark besetzt war, wie noch selten zuvor.

Wie schon berichtet und kund getan, sind Liza und Niki im Doppelvierer und im Achter angetreten. Der Juniorinnen-Achter wurde am Freitag noch vor der offiziellen Eröffnung gefahren und konnte bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 30° sehr gut mithalten. Berücksichtigt muss auch werden, dass nur eine A-Juniorin dabei war, der Rest waren alles noch B-Juniorinnen. Als jüngstes Boot konnten sich die Österreicherinnen lange im Bereich der Medaillenränge halten, schließlich fehlte es aber an einem ausreichenden Endspurt und belegte das Boot den achtbaren fünften Platz

Am Samstag und am Sonntag wurden im Doppelvierer jeweils zwei Vorläufe gefahren und dann ein A und ein B Finale. Am Freitag lieferten sich unser Doppelvierer mit Niki Gruber und Liza Szucsich von den Friesen, Julia Zillner von Möwe Salzburg und Nora Zwillink von Lia Wien,  einen spannenden Kampf um den Einzug in das A-Finale. Es war die erste richtige Regatta in dieser Zusammensetzung und lediglich Julia Zillner aus Salzburg war die einzige A-Juniorin; die drei anderen sind B-Juniorinnen. Bis 1500 Meter waren die ersten drei Plätze in Reichweite. In einem insgesamt knappen Rennen konnten die Schweizerinnen den dritten Platz mit einem Vorsprung von rund 2 Sekunden erobern. Der B-Finallauf wurde leider kurzfristig abgesagt, da das ungarische Boot wegen einer Verletzung einer Ruderin nicht antrat. Somit belegte das Boot mit den Friesen-Mädels den 7. Platz.

Am Sonntag wurde neuerlich für die Vorläufe gelost. Aus den Zeiten des Samstages war klar, dass unser Doppelvierer gegen die Ungarinnen gute Möglichkeiten hatte und auch die Schweizerinnen, zu denen ja nur zwei Sekunden am Samstag gefehlt haben,in einem zweiten Aufeinandertreffen in Reichweite sind. Auch die Italienerinnen waren innerhalb der Möglichkeiten, aber der Heimvorteil ist ja nicht zu unterschätzen. Das Losglück war aber nicht auf der Seite der Österreicherinnen. So wurden sie in den Vorlauf mit Irland, Großbritannien und Italien gelost. Die schlagbaren Ungarn waren wieder im anderen Lauf ebenso wie die Schweizerinnen.

Das Feld blieb eng zusammen. Nach 500 Metern waren unsere Mädchen auf dem dritten Platz, nur knapp hinter den Irinnen und Britinnen. Die Italienerinnen konnten auf Distanz gehalten werden. Auf den zweiten 500 Metern aber fielen die Österreicherinnen leicht zurück und waren die Italienerinnen mit minimalem Vorsprung auf dem dritten Platz. Kopf an Kopf ging es zur Ziellinie. Leider fehlten den Österreicherinnen wie am Samstag gerade rund zwei Sekunden auf den dritten Platz und somit für die Qualifikation für das A-Finale. Zwischen dem Sieger und unserem Boot lagen gerade einmal rund acht Sekunden.

Im B-Finale konnten sich die Österreicherinnen klar gegen die Ungarinnen behaupten und belegten somit den 7. Rang

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass unsere jungen Mädchen eine ansprechende Leistung abgelegt haben und somit der kurzfristig vom Ruderverband getroffene Entschluss auf Entsendung auch eines Juniorinnen Doppelvierers zum Coupe de la Jeunesse gerechtfertigt war. Liza und Niki sind als B-Juniorinnen auf dem richtigen Weg. Jetzt folgt das Trainingslager in Völkermarkt und schlussendlich das große Saisonziel, die Österreichischen Meisterschaften in Ottensheim.


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