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Grundsätzlich sei geschrieben, dass hier bei der
Österreichischen Vereinsmannschafts-Meisterschaft
eindeutig und ausschließlich die Gesamtleistung der
Mannschaft im Vordergrund steht. Daher sind die
Einzelleistungen für jeden Aktiven interessant, aber für
den Beobachter ist einzig und alleine die Leistung der
Mannschaft wichtig – und diese hat 100% gepasst. Wir als
Friesen dürfen zufrieden sein, und vor allem hat uns
gefallen, dass wieder wirkliche Freizeitsportler den Weg
in die Mannschaft gefunden haben. Der 9. Gesamtrang
unter 20 Mannschaften ist ein sehr gute Ergebnis – und
wir haben dieses auch ausgiebig gefeiert. Der Sturm aus
dem Glas war heftig und das hat uns sehr gefreut.
Natürlich wollen wir uns auch bei den Fans für ihr
Erscheinen bedanken – denn ohne die Anfeuerungsrufe geht
nichts.
Nun
zu den einzelnen Rennen:
Männer Doppelvierer:
Manfred Schmidt, Thomas Leopold, Martin Haberl, Holger
Kabas/Gregor Langberg
Hier
war der Vorlauf aus der Sicht des übermütigen
Präsidenten so aufgestellt, dass ein Sieg drinnen sein
sollte. Nun kommt es oft im Leben anders als man es sich
wünscht und so kam es auch in diesem Fall. Die
Schlagzahl war zu nieder, der Körper zwar willig aber
doch ging die Rakete nicht ab. Daher eine kleine
Fehlzündung und aus dem Sieg wurde ein guter zweiter
Platz.
Finale: Personelle Unsicherheiten waren im Vorfeld
zu verspüren, aber zum Glück wurde dafür eine Lösung
gefunden – vielen Dank. Vom Start weg war klar, dass
einfach mehr Biss da war und dementsprechend gut
entwickelte sich auch das Rennen. Der Friesen 4er wurde
mit Schlagzahl 36 sehr guter DRITTER. Gratulation zu dem
sehr guten Rennen.
Frauen Doppelzweier
Isabel Hackl, Heike Aigner
Hier
sei zum Vorlauf nur so viel geschrieben, dass die beiden
Damen leider absolutes Auslosungspech hatten. Mit dem
Boot von Donau und LIA waren zwei Gegner im Lauf, die
nicht zu bezwingen waren. Daher dritter Platz und Finale
C.
Finale: Hier war von Beginn an klar, dass das Boot
von Friesen Wien den Sieg will. Heike und Isabel fuhren
mit geübter Technik und sehr selbstsicher einen klaren
Sieg heraus. Vielen Dank für Euren Einsatz und
Gratulation zu dem sehr guten Rennen.
Männer Vierer ohne:
Willi Kabas, Dieter Stanzel, Roland Schuecker, Michael
Kornfeind
Hier
war die Freude groß, dass gerade diese Mannschaft an den
Start ging. Wie das Leben so spielt ist diese Mannschaft
auf Grund des Verletzungspechs einer andern Mannschaft
entstanden. Leider hat sich Alexander Gotschim schwer
verletzt und damit war der angestammt Vierer zerrissen.
Aus der Not wurde eine Tugend gemacht und der
ursprüngliche Gedanke einer Freizeitsportveranstaltung
hat sich durchgesetzt. Mit den vier genannten
Persönlichkeiten haben sich ehemalige Stützen des
Rudergeschehens des Vereins zurück gemeldet. Vielen Dank
dafür.
Vorlauf: Hier kämpften die Friesen sehr tapfer um den
Sieg der letztendlich doch nicht gelungen ist. Technisch
einwandfrei fehlte auf den letzten paar Metern die
notwendige Kraft um die Gegner zu besiegen. Mit dem
zweiten Platz kann aber die Mannschaft mehr als
zufrieden sein.
Finale: Hier ging es darum so energiegeladen wie nur
möglich über die Strecke zu gehen. Zu Beginn war die
Energie unendlich vorhanden – auf den letzten paar
Metern ging aber scheinbar ein wenig die Energie
verloren – aber der Stil und die Würde wurden
beibehalten. Technisch einwandfrei wurde der sehr gute
10. Platz bei gestarteten 18 Booten belegt. Gratulation
zu dem sehr guten Ergebnis.
Männer Doppelzweier:
Manfred Schmidt, Stephen Biwald
Vorlauf: Hier wurde ganz klar und eindeutig der zweite
Platz herausgefahren. Technisch sehr sauber war es doch
schlussendlich nicht möglich die Mitbewerber von
Nautilus Klagenfurt vom ersten Platz zu verdrängen.
Damit war das Finale B am nächsten Tag zu fahren.
Finale: Hier war der totale Kampf angesagt. Obwohl
der Nordwest-Wind stetig blies schlug sich der
Doppelzweier sehr gut. Bei einem Feld von 17 Booten
wurde unser Doppelzweier sehr guter 9er. Man sah, dass
an diesem Tag das Rennen besser von der Hand ging.
Vielen Dank für Euren Einsatz.
Männer Leichtgewichts-Doppelzweier
Christoph Löffler, Clemens Löffler
Der
Vorlauf war für unsere Crew ein gefundenes Fressen. Sie
fuhren vom Start weg den Feld davon und wurden ganz
klare Sieger dieses Rennens. Man kann hier jetzt schon
schreiben, dass dies unsere einzige Final-A Teilnahme
mit sich brachte. Gratulation
Finale: Hier hingen die Trauben doch recht hoch.
Christoph und Clemens gingen das Rennen sehr engagiert
an und fighteten von Beginn an toll mit. Die Gegner die
durchwegs heuer bei internationalen Bewerben Österreich
vertraten stellten sich doch als zu stark heraus. Im
vollen Kampf mit belegten die beiden unter 15 Booten den
hervorragenden 5 Platz. Vielen Dank für das engagierte
Rennen. Denn die beiden mussten nach Zieleinlauf sofort
zu Floss und gleich in den schon wartenden Achter
einsteigen.
Frauen Doppelvierer:
Isabel Hackl, Liza Szucsich, Gerlinde Stelzl,
Nikola Gruber
Hier
hatten wir ein super Mischung aus arrivierten Ruderinnen
und noch sehr jungen Ruderinnen. Die Mischung passte
optimal, denn im Vorlauf erreichten die Damen der sehr
guten zweiten Platz. Hier war die LIA einfach zu stark
und die anderen Boote hatten, nach anfänglichen
Schwierigkeiten, bald im Griff.
Finale
B: Hier gab es von Beginn an einen super Wettkampf
zwischen dem Boot von Ottensheim und den Friesen. Die
Damen fuhren super engagiert und ließen nicht locker.
Bei der 700m Marke mussten sie aber das gegnerische Boot
ziehen lassen und wurden sehr gute 3 in diesem Finallauf
B. Super Renne, toller Einsatz – vielen Dank.
Männer Achter:
Stephen Biwald, Martin Haberl, Thomas Leopold, Gregor
Langberg, Philipp Kornfeind, Franz Barnert, Christoph
Löffler, Clemens Löffler, Stfr. Tini Weiss,
Hier
hat uns die Auslosung ein sehr schweres Los beschert.
Der Achter ging es im Vorlauf sehr schnell an, musste
aber eigentlich gleich von Beginn an feststellen, dass
zwei von den drei Booten heute einfach schneller waren.
So blieb nach einem trotzdem tollen intensiven Kampf der
dritte Platz und damit das Finale C.
Finale: Hier hatte man mit Bregenz 1 einen sehr
starken Gegner. Obwohl der Gegenwind nicht des Friesens
Freund ist, fuhr der Achter ein super Rennen. Von Beginn
an war klar, dass es nur einen Sieger geben kann – und
zwar die Friesen. Der Achter fuhr jeden Schlag weiter
weg und war schlussendlich doch mehr als 5 sec. vor dem
zweiten Boot. Super Rennen, und die 4. beste Laufzeit
von allen 16 Achter kann sich auch sehen lassen. Vielen
Dank für Euer Engagement.
Zum
Abschluss fanden sich die Aktiven mit den Fans zum
stürmischen Umtrunk ein. Es war sehr schön.
Verfasser: Walter
Kabas
Die
kompletten Ergebnisse findet ihr hier:
Ergebnisse ÖVMStM
2006
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