Home                  Verein                  Berichte/Fotos                  Rudersport                  Termine                  Firmenevents                 Links

 

Österreichische Vereinsmannschafts-Staatsmeisterschaft:  7.-8.Oktober 2006

Grundsätzlich sei geschrieben, dass hier bei der Österreichischen Vereinsmannschafts-Meisterschaft eindeutig und ausschließlich die Gesamtleistung der Mannschaft im Vordergrund steht. Daher sind die Einzelleistungen für jeden Aktiven interessant, aber für den Beobachter ist einzig und alleine die Leistung der Mannschaft wichtig – und diese hat 100% gepasst. Wir als Friesen dürfen zufrieden sein, und vor allem hat uns gefallen, dass wieder wirkliche Freizeitsportler den Weg in die Mannschaft gefunden haben. Der 9. Gesamtrang unter 20 Mannschaften ist ein sehr gute Ergebnis – und wir haben dieses auch ausgiebig gefeiert. Der Sturm aus dem Glas war heftig und das hat uns sehr gefreut. Natürlich wollen wir uns auch bei den Fans für ihr Erscheinen bedanken – denn ohne die Anfeuerungsrufe geht nichts.

Nun zu den einzelnen Rennen:

Männer Doppelvierer:

Manfred Schmidt, Thomas Leopold, Martin Haberl, Holger Kabas/Gregor Langberg

Hier war der Vorlauf aus der Sicht des übermütigen Präsidenten so aufgestellt, dass ein Sieg drinnen sein sollte. Nun kommt es oft im Leben anders als man es sich wünscht und so kam es auch in diesem Fall. Die Schlagzahl war zu nieder, der Körper zwar willig aber doch ging die Rakete nicht ab. Daher eine kleine Fehlzündung und aus dem Sieg wurde ein guter zweiter Platz.

Finale: Personelle Unsicherheiten waren im Vorfeld zu verspüren, aber zum Glück wurde dafür eine Lösung gefunden – vielen Dank. Vom Start weg war klar, dass einfach mehr Biss da war und dementsprechend gut entwickelte sich auch das Rennen. Der Friesen 4er wurde mit Schlagzahl 36 sehr guter DRITTER. Gratulation zu dem sehr guten Rennen.

 

Frauen Doppelzweier

Isabel Hackl, Heike Aigner

Hier sei zum Vorlauf nur so viel geschrieben, dass die beiden Damen leider absolutes Auslosungspech hatten. Mit dem Boot von Donau und LIA waren zwei Gegner im Lauf, die nicht zu bezwingen waren. Daher dritter Platz und Finale C.

Finale: Hier war von Beginn an klar, dass das Boot von Friesen Wien den Sieg will. Heike und Isabel fuhren mit geübter Technik und sehr selbstsicher einen klaren Sieg heraus. Vielen Dank für Euren Einsatz und Gratulation zu dem sehr guten Rennen.

 

Männer Vierer ohne:

Willi Kabas, Dieter Stanzel, Roland Schuecker, Michael Kornfeind

Hier war die Freude groß, dass gerade diese Mannschaft an den Start ging. Wie das Leben so spielt ist diese Mannschaft auf Grund des Verletzungspechs einer andern Mannschaft entstanden. Leider hat sich Alexander Gotschim schwer verletzt und damit war der angestammt Vierer zerrissen. Aus der Not wurde eine Tugend gemacht und der ursprüngliche Gedanke einer Freizeitsportveranstaltung hat sich durchgesetzt. Mit den vier genannten Persönlichkeiten haben sich ehemalige Stützen des Rudergeschehens des Vereins zurück gemeldet. Vielen Dank dafür.

Vorlauf: Hier kämpften die Friesen sehr tapfer um den Sieg der letztendlich doch nicht gelungen ist. Technisch einwandfrei fehlte auf den letzten paar Metern die notwendige Kraft um die Gegner zu besiegen. Mit dem zweiten Platz kann aber die Mannschaft mehr als zufrieden sein.

Finale: Hier ging es darum so energiegeladen wie nur möglich über die Strecke zu gehen. Zu Beginn war die Energie unendlich vorhanden – auf den letzten paar Metern ging aber scheinbar ein wenig die Energie verloren – aber der Stil und die Würde wurden beibehalten. Technisch einwandfrei wurde der sehr gute 10. Platz bei gestarteten 18 Booten belegt. Gratulation zu dem sehr guten Ergebnis.

 

Männer Doppelzweier:

Manfred Schmidt, Stephen Biwald

Vorlauf: Hier wurde ganz klar und eindeutig der zweite Platz herausgefahren. Technisch sehr sauber war es doch schlussendlich nicht möglich die Mitbewerber von Nautilus Klagenfurt vom ersten Platz zu verdrängen. Damit war das Finale B am nächsten Tag zu fahren.

Finale: Hier war der totale Kampf angesagt. Obwohl der Nordwest-Wind stetig blies schlug sich der Doppelzweier sehr gut. Bei einem Feld von 17 Booten wurde unser Doppelzweier sehr guter 9er. Man sah, dass an diesem Tag das Rennen besser von der Hand ging. Vielen Dank für Euren Einsatz.

 

Männer Leichtgewichts-Doppelzweier

Christoph Löffler, Clemens Löffler

Der Vorlauf war für unsere Crew ein gefundenes Fressen. Sie fuhren vom Start weg den Feld davon und wurden ganz klare Sieger dieses Rennens. Man kann hier jetzt schon schreiben, dass dies unsere einzige Final-A Teilnahme mit sich brachte. Gratulation

Finale: Hier hingen die Trauben doch recht hoch. Christoph und Clemens gingen das Rennen sehr engagiert an und fighteten von Beginn an toll mit. Die Gegner die durchwegs heuer bei internationalen Bewerben Österreich vertraten stellten sich doch als zu stark heraus. Im vollen Kampf mit belegten die beiden unter 15 Booten den hervorragenden 5 Platz. Vielen Dank für das engagierte Rennen. Denn die beiden mussten nach Zieleinlauf sofort zu Floss und gleich in den schon wartenden Achter einsteigen.

 

Frauen Doppelvierer:

Isabel Hackl, Liza Szucsich, Gerlinde Stelzl, Nikola Gruber

Hier hatten wir ein super Mischung aus arrivierten Ruderinnen und noch sehr jungen Ruderinnen. Die Mischung passte optimal, denn im Vorlauf erreichten die Damen der sehr guten zweiten Platz. Hier war die LIA einfach zu stark und die anderen Boote hatten, nach anfänglichen Schwierigkeiten, bald im Griff.

Finale B: Hier gab es von Beginn an einen super Wettkampf zwischen dem Boot von Ottensheim und den Friesen. Die Damen fuhren super engagiert und ließen nicht locker. Bei der 700m Marke mussten sie aber das gegnerische Boot ziehen lassen und wurden sehr gute 3 in diesem Finallauf B. Super Renne, toller Einsatz – vielen Dank.

 

Männer Achter:

Stephen Biwald, Martin Haberl, Thomas Leopold, Gregor Langberg, Philipp Kornfeind, Franz Barnert, Christoph Löffler, Clemens Löffler, Stfr. Tini Weiss,

Hier hat uns die Auslosung ein sehr schweres Los beschert. Der Achter ging es im Vorlauf sehr schnell an, musste aber eigentlich gleich von Beginn an feststellen, dass zwei von den drei Booten heute einfach schneller waren. So blieb nach einem trotzdem tollen intensiven Kampf der dritte Platz und damit das Finale C.

Finale: Hier hatte man mit Bregenz 1 einen sehr starken Gegner. Obwohl der Gegenwind nicht des Friesens Freund ist, fuhr der Achter ein super Rennen. Von Beginn an war klar, dass es nur einen Sieger geben kann – und zwar die Friesen. Der Achter fuhr jeden Schlag weiter weg und war schlussendlich doch mehr als 5 sec. vor dem zweiten Boot. Super Rennen, und die 4. beste Laufzeit von allen 16 Achter kann sich auch sehen lassen. Vielen Dank für Euer Engagement.

 

Zum Abschluss fanden sich die Aktiven mit den Fans zum stürmischen Umtrunk ein. Es war sehr schön.

Verfasser: Walter Kabas

Die kompletten Ergebnisse findet ihr hier: Ergebnisse ÖVMStM 2006


< zurück >