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Österreichische Vereinsmannschafts-Staatsmeisterschaft:  8.-9.Oktober 2005

Am vergangenen Wochenende stand die heurige Österreichische Vereinsmannschaftsstaatsmeisterschaft an der Alten Donau auf dem Programm. Wir Friesen haben bis auf eine Bootsgattung (Frauen Vierer ohne ist sich nicht ausgegangen) alle Rennen beschicken können. Es wird zwar von Jahr zu Jahr ein Stück aufwendiger, aber auch heuer war die Vorbereitung unter der Leitung von Stephen Biwald hervorragend organisiert. An dieser Stelle vielen Dank an Stephen, der sehr viel Zeit und Energie dafür verwendet hat.

 
In der Summe haben wir ein wirklich hervorragendes Ergebnis erreicht. Der fünfte Platz unter 13 Mannschaften ist sicher ein großer Erfolg, vor allem wenn man bedenkt, dass eine Bootsgattung nicht beschickt worden ist. Auf jeden Fall gilt mein Dank allen Aktiven, die unseren Verein mehr als respektvoll vertreten haben. Nun zu den einzelnen Rennen:

Samstag Vorrennen:

Männer-Doppelvierer:
Holger Kabas (Schlag), Thomas Leopold, Martin Haberl, Franz Barnert
Auf Grund von unerwarteten Absagen aus dem Vierer mussten wir eine völlig neu zusammengesetzte Mannschaft an den Start schicken. Nach der Auslosung war das Ziel ganz klar auf das Finale A ausgerichtet. Dieses Ziel wurde dann auch eindeutig mit dem zweiten Platz in diesem Rennen erreicht Es war eindeutig zu sehen, dass die Mannschaft noch viel Potential hat und man sich auf das Finale freuen kann.

Frauen Doppelzweier:
Heike Aigner, Isabel Hackl
In diesem Rennen war von Beginn an klar, dass es primär darum geht den dritten od. vierten Platz zu erreichen. Denn die zwei Damen hatten eindeutig die stärkste Abteilung zugelost bekommen. Das Rennen war dann davon bestimmt so schnell wie möglich den Rennrhythmus zu fingen, was auch sehr gut gelang. Isabel und Heike fuhren dann ein sehr souveränes Rennen und belegten den sehr guten dritten Platz. Damit war das Finale B gesichert und das war auch die erhoffte Finalabteilung.

Männer Vierer ohne:
Christoph Löffler, Alexander Gotschim, Gregor Langberg, Clemens Löffler
Hier wussten wir nicht genau Bescheid, ob und wie sich die Mannschaft zusammen finden wird und  zu dem konnte man die Gegner nicht einschätzen. Ziel war aber in das Finale A zu kommen. Nach einem etwas verhaltenen Start ist die Mannschaft sehr gut ins Rennen gekommen und hat sich mehr als souverän mit dem zweiten Platz hinter der Lia für das Finale A qualifiziert. Diese Leistung lässt die Hoffnung zu, dass am nächsten Tag mit vielen Punkten zu rechnen ist

Männer Doppelzweiter:
Manfred Schmidt, Stephen Biwald
Die Auslosung war nicht zu unserem Nachteil und somit war die Zielformulierung auch ganz klar. Wir wollen den dritten A-Finalplatz und die zwei Ruderer waren auch dementsprechend motiviert. Von Beginn des Rennens konnte man sehen, dass hier der Wille zur Zielerreichung sehr stark ausgeprägt ist und auch dementsprechend klar wurde der zweite Platz erreicht. Wenn noch einige kleinere Unsauberkeiten beim Rudern in den Griff zu bekommen sind, dann steht einer sehr guten Platzierung im Finale A nichts mehr im Weg.

Männer Leichtgewichts-Doppelzweiter:
Christoph Löffler, Clemens Löffler
Hier war die Mannschaft keineswegs vom Glück begleitet, denn die Auslosung bescherte die beiden stärksten Mannschaften. Das Rennen stand unter dem Aspekt zusammenfinden und so schnell wie möglich das Gefühl für das Boot zu bekommen. Letztendlich ist der vierte Platz herausgekommen, der eindeutig für das B Finale reichte.

Frauen Doppelvierer:
Heike Aigner, Isabel Hackl, Gerlinde Stelzl, Monika Jandl
Hier stand im Mittelpunkt das Rennen so anzugehen, dass auf jeden Fall das Finale B erreicht wird und wer weiß vielleicht ist auch mehr drinnen. Bald nach dem Start war klar, dass das Finale B erreicht wird. Die vier Damen hatten trotz des geringen Trainings miteinander recht schnell das Rennen im Griff und man hat das Gefühl gehabt am Sonntag ist eine sehr gute Platzierung möglich.

Männer Achter:
Stephen Biwald, Martin Haberl, Thomas LEOPOLD, Holger Kabas, Gregor Langberg, Martin Schmidt, Philipp Kornfeind, Alexander Gotschim
Hier war die Auslosung so, dass das Finale A erreicht werden muss. Somit stand im Mittelpunkt ein gutes Rennen zu fahren, wo jeder das Gefühl hat am nächsten Tag ist viel drinnen. Leider kommt es oft anders als man denkt und die vermeintlich leichten Gegner erweisen sich als Herausforderungen. Diese kam in der Gestalt des Bootes vom Pirat, die wir schlussendlich eindeutig im Griff hatten, aber es war leider nicht zufrieden stellend. Daher konnte es am nächsten Tag nur besser gehen, denn der zweite Platz war die Pflicht und die Kür folgt am nächsten Tag.

SONNTAG Finali:

Männer Doppelvierer:
Von Beginn an zeichnete sich ein Rennen um den vierten Platz ab - unserer Vierer ging es relativ ruhig an, aber man konnte doch sehen, dass hier sehr viel Kraft und Gefühl vorhanden war. Mit der Zeit wurden der vierte Platz ganz klar abgesichert - die anderen drei Boote waren doch ein wenig zu weit weg - in der Summe war der Auftritt mehr als erfolgreich und wir können dem Doppelvierer zu dieser sehr guten Leistung gratulieren.

Frauen Doppelzweier:
Hier war von Beginn des Rennens klar, dass die beiden Damen  um den Sieg fahren wollen. Das Boot ist sehr gut gelaufen und die Damen haben wirklich sehr beherzt gekämpft und schlussendlich erreichten Sie den zweiten Platz. Herzliche Gratulation, denn es war nicht leicht diesen Platz zu erreichen.

Männer Vierer ohne:
Hier war die Erwartungshaltung so, dass sich die Mannschaft eindeutig nach vorne orientieren und auch dementsprechend das Rennen angehen wird. Die vier erwischten einen sehr guten Start und hängten sich an die beiden Favoriten Lia und Ottensheim an. Der Vierer hat versucht durch einige Attacken den zweiten Platz zu erreichen, aber schlussendlich hat es doch nicht dazu gereicht. Der dritte Platz war eindeutig abgesichert und damit wurde mehr erreicht, als wir uns zu Beginn erwartet haben. Herzliche Gratulation zu diesem technisch guten Rennen.

Männer Doppelzweier:
Hier war die Ausgangsposition sehr offen - von einem dritten Platz zum fünften war alles drinnen. Im Gegensatz zum Vortag lief das Boot von Beginn an sehr viel besser durch und dank ihrer Kraft und Ausdauer war es dann möglich sogar den dritten Platz zu erreichen. Ein wirklich mehr als erfreuliches Ergebnis, vor allem für die beiden Aktiven. Es hat uns sehr gefreut und die Platzierung hat uns sehr weit in der Gesamtwertung nach vorne gebracht. Gratulation und Respekt zu dieser Leistung.

Männer Leichtgewicht-Doppelzweier:
Hier war der Rennausgang ähnlich offen wie im Rennen davor. Das Finale B war dann doch eine eindeutige Angelegenheit der beiden Ruderer unseres Vereins. Christoph und Clemens haben sehr schnell das Heft in die Hand genommen und eindeutig den Siegeswillen spüren lassen. Dementsprechend gut war ihr Rennen aufgebaut und nach etwa 400m konnte man sehen, dass hier die Friesen siegen werden. Ein schönes Bild und herzliche Gratulation zu diesem Ergebnis.

Frauen Doppelvierer:
Hier war das Ziel eindeutig darauf ausgerichtet ein gleichmäßig schnelles Rennen zu fahren. Die Mannschaft ging sehr gut vom Start weg und hatte von Beginn weg alles im Griff. Der erste Platz war dann nicht wirklich drinnen, aber ein zweiter Platz im Finale B ist sicher ein sehr gutes zufrieden stellendes Ergebnis. Herzliche Gratulation - wir freuen uns über das Ergebnis.

Männer Achter:
Das Ziel war eindeutig nach vorne gerichtet - herausgekommen ist ein vierter Platz. Der Achter hat sehr gut gekämpft, aber die Effektivität hat leider gefehlt. Es war ein recht knappes Rennen vor allem um den dritten Platz, aber so war es eben. Die Einlagen im Rennen sind gut gekommen, aber Schluss endlich waren die anderen Boote doch ein wenig schneller. Auf jeden Fall vielen Dank für den Einsatz und Gratulation zu dem begeisternden Einsatz.

4 Boote im Finale A und drei Boote im Finale B sind ein eindeutiger Beweis dafür, dass der Freizeitsport bei uns gut entwickelt ist. Ich hoffe, dass dies so weiter bleibt und in Eigenregie der Rudersport weiter so intensiv gelebt wird. Vielleicht stoßt die eine oder der eine wieder zur Rudermannschaft dazu, damit wir wirklich kraft- und energiesparend unsere Mannschaft verstärken können.
An die ganze Mannschaft vielen Dank für Ihren Einsatz und Mühen. Dank möchte ich allen Fans sagen, die uns an beiden Tagen so intensiv angefeuert haben.

Verfasser: Walter Kabas

Ergebniss-Listen:  Samstag, Sonntag, Gesamt


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