Nun ist es so weit
- die Rudersaison 2005 ist hiermit
unwiderruflich zu Ende. Am letzten Wochenende
haben die wackeren aktiven Ruderer-Friesen ihre
letzten Kräfte zusammengenommen und an einem
sehr erfolgreichen Ruder-Event teilgenommen. Es
war ein wunderschönes Wochenende an der Oase von
Wien. Die Ruderer
aus Wien versuchten
auf der Alten Donau anlässlich
der Landesmeisterschaft so schnell wie
möglich über die 1000m ins Ziel zu kommen.
Wir, die Friesen,
haben heuer 3 tolle Titel einfahren können und
darüber freuen sich zumindest diejenigen, die
dabei waren. Grundsätzlich und überhaupt will
ich mich bei allen Aktiven bedanken - denn es
ist nicht selbstverständlich, dass nach einer
langen Saison so konzentriert und
erfolgsorientiert zusammengearbeitet wird. Das
zeigt von großen gegenseitigem Respekt und gibt
viel Mut und Zuversicht, dass wir als Verein
Zukunft haben.
Weiters will ich mich bei allen
Schlachtenbummlern
bedanken, dass sie die Aktiven so fantastisch unterstützt
haben. Auch das
ist nicht selbstverständlich und muss
auch erwähnt werden.
Im Detail zu den Rennen:
Samstag 15.10. Nachmittag:
Bei schönem Wetter gingen folgende Rennen über
die Bühne:
Männer Vierer mit Steuermann:
Manfred Schmidt, Holger Kabas, Stephen
Biwald, Martin Haberl, Stfr. Tini Weiss
Als Titelverteidiger ging unser Vierer mit Stfr.
an den Start. Etwas verunsichert, weil über das
Jahr kein Vergleich zu den Mitbewerbern zu
ziehen war, sah sich der Vierer in der
Favoritenrolle. Und dementsprechend ging das
Rennen auch vor sich. Unser Vierer ging vom
Start weg in Führung und baute seine Führung
konsequent aus. Die Gegner, denen natürlich
Respekt zu zollen ist, hatten keine Chance und
mussten sich mit den nachfolgenden Plätzen
zufrieden zu geben. Der Vierer konnte seinen
Titel erfolgreich verteidigen und damit zum
dritten Mal hintereinander den Wiener Meister
für den Rudererverein Friesen erringen. Der
Ehrenpreis des Wiener Ruderverbands ging somit
endgültig in unseren Besitz über.
Herzlichen Glückwunsch an alle fünf Aktiven zu
dieser Leistung. Titel Nr. 1
Männer Leichtgewicht-Doppelzweier:
Christoph Löffler und Clemens Löffler
Hier haben sich die beiden vorgenommen den Titel
vom Vorjahr zu verteidigen. Nach dem letzten
Wochenende, wo die beiden bei der ÖVM sehr gut
gefahren sind, haben sie sich gute Chancen
ausgerechnet. Aber nach eigenem Reden, haben sie
sich vom ersten Schlag weg nicht wohl gefühlt
und dies hat man während des Rennens dann auch
gesehen. Das Boot ist leider nie so gut ins
laufen gekommen und bei dem Gegenwind war gegen
die guten Mitstreiter leider nichts zu erben.
Christoph und Clemens wurden sehr gute Zweite.
Herzlichen Dank für Euren Einsatz.
Frauen Doppelzweier:
Heike Aigner, Isabel Hackl
Es ist sehr ermutigend, dass es immer wieder
Mannschaften gibt, die sagen, egal welche Gegner am
Start sind, wir wollen dieses
Rennen bestreiten. In diesem Fall trifft
das zu und verdient
unseren absoluten Respekt. Die Damen
haben sich sehr gut geschlagen und konnten den
sehr guten zweiten Platz belegen. Der erste
Platz war einfach nicht drinnen, aber die
erbrachte technische und kämpferische Vorstellung war
mehr als beachtenswert. Vielen Dank für den
Einsatz und viel Applaus für die Leistung.
Männer Vierer o. Stm.:
Christoph Löffler, Alexander Gotschim, Gregor
Langberg, Clemens Löffler
Auch hier kam der Titelverteidiger vom
Ruderverein Friesen. Mit der selben Besetzung
sollte es eigentlich gelingen den Wiener Meister
zu verteidigen. Vom Start weg zeigten die vier
Aktiven eine sehr kompakte Ruderarbeit und
fuhren vor den restlichen Booten ein sehr
kontrolliertes Rennen. Die restlichen Boote
hatten einfach nichts zu bestellen und damit
ging der Sieg eindeutig an den Titelverteidiger.
Herzlicher Applaus empfing die Aktiven am Floss .
Danke für den Einsatz. Titel Nr. 2
Frauen Doppelvierer:
Heike Aigner, Isabel Hackl, Gerlinde Stelzl,
Monika Jandl
Es freut uns sehr, dass diese
Damenmannschaft bereit
war, nach der ÖVM sich auch für die
Landesmeisterschaft aufstellen zu
lassen. Gleich
vorne weg kann ganz klar festgestellt
werden - es hat sich ausgezahlt. Die
Damen sind sehr engagiert gefahren und haben
versucht die führende Mannschaft bis auf das
äußerste zu reizen. In der Mitte des Rennen
haben sie ein wenig
den Anschluss verloren, aber
auf der zweiten Hälfte ging die Verfolgungsjagd
erst so richtig los. Im Ziel gab es dann den
sehr guten zweiten Platz. Wir wollen dazu recht
herzlich gratulieren und feststellen, dass die
Leistung mehr als ansprechend war. Vielen Dank
für den Einsatz. Herzlichen Applaus.
Sonntag:Sonnig und von Beginn an warmes Wetter
Männer Doppelzweier:
Manfred Schmidt, Stephen Biwald
Die beiden haben sich durch Ihren Erfolg bei dem
Masters Rennen im Sommer die Motivation geholt
für ein gemeinsames Training im Doppelzweier.
Bisher waren die Rennen auch durchwegs mit
Erfolgserlebnissen versehen, aber diesmal ging
es nicht ganz so gut. Der Gegenwind machte der
Mannschaft von Beginn an zu schaffen und daher
war eigentlich vom Start weg nicht viel zu
erben. Die Beiden
kämpften brav,
aber mehr als der vierte Platz war leider nicht
drinnen. Trotzdem vielen Dank für den Einsatz
und bis zum
Ziel " Peking 2008" ist noch viel Zeit.
Männer Achter:
Stephen Biwald, Martin Haberl, Thomas
Leopold, Holger Kabas, Manfred Schmidt,
Alexander Gotschim, Christoph Löffler, Clemens
Löffler, Stfr. Tini Weiss
Hier gab es nur ein Ziel: Sieg
In der Vorwoche haben wir einen knappe
Niederlage einstecken müssen, aber heute war
alles bereit um den Titel zurück zu gewinnen.
Die Mannschaft machte von Beginn alles klar und
ging gleich in Führung. Schlag um Schlag setze
sich unser Achter sehr souverän von den anderen
Booten ab und holte sich sehr überlegen den WM - Titel.
Klingt toll oder? Vielen Dank für den Einsatz
und die konzentrierte Arbeit - vielen Dank auch
an jene die mitgeholfen haben, dass der Titel
wieder zum Ruderverein Friesen zurück gekommen
ist. Viel Applaus und unsere Glückwünsche
begleiten die Mannschaft. Titel Nr. 3
Danach gab es dann ein gemütliches
Zusammensitzen, wo schon ein wenig über die
nächste Saison geredet wurde. Vielen Dank an
Robert Kink für das Essen und Philipp Kornfeind
für das Organisieren der Getränke
(selbstgebrautes Bier und ausgezeichneter
Sturm). Mit dem typischen Rudergruß wurde die
aktive Rudersaison beendet und noch lange saßen
sie zusammen ...