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Gmundner Ruderregatta  23.Juli 2005
1 Ruderin (Gerlinde) und 5 Ruderer (Manfred, Franz, Martin, Karl, Stephen) starteten in insgesamt 4 Rennen, von denen 3 gewonnen werden konnten. Überrascht nahmen wir zu Kenntnis, dass der RV Friesen mit dieser kleinen Mannschaft in der Masterspunktewertung von 21 Vereinen mit 21,25 Punkten den 4. Platz belegten.  Nur geschlagen von den Vereinen Argonauten (121,25), Lia (116,50) und Normannen (51,00), die alles aufgeboten hatten, was gehen konnte. Hier zeigte sich wieder einmal … in punkto Effizienz, egal ob im gesellschaftlichen oder sportlichen Bereich, sind wir einfach sehr gut.

Absoluter Höhepunkt stellte jedoch der grandiose Sieg des Masters Männer Doppelvierers dar, der somit auch Österreichischer Meister in dieser Bootsklasse wurde. Der gesamte Regattaplatz ließ alles liegen und stehen, um diese wahrlich meisterwürdige Leistung unserer Burschen mit offenem Mund zu bestaunen. Viele Regattateilnehmer gratulierten spontan zu diesem fantastischen Rennen. Ich möchte diese Gelegenheiten nützen, die Glückwünsche an die 4 weiterzuleiten.

Nun zu den einzelnen Rennen:

Masters A Männer Doppelzweier
Stephen Biwald, Manfred Schmidt
8 Boote/2 Abteilungen.

Bevorteilt von der leichteren Abteilung konnten wir das Feld vom Start weg sicher kontrollieren und fuhren einen nie gefährdeten Sieg nach Hause.

Leider konnten wir in der öst. Meisterschafts-Wertung nur den 2. Platz erreichen, da in der 2 Abteilungen ein LIA-Boot schneller war (der Modus, alle Zeiten der Abteilungen für die Meisterschafts-Wertung heran zu ziehen, ohne direktes Duell mit Vorlauf und Finale finde ich aber mehr als fragwürdig).

Verfasser: Manfred
 

Masters A Mixed Doppelzweier:
Stephen Biwald, Gerlinde Stelzl

Gerlinde  und ich haben uns erst kurz vor Meldeschluss entschlossen für dieses Rennen zu melden. Die Entscheidung wurde mit ein bisschen Bauchweh gefällt, da es sich um das erste Rennen für Gerlinde in einem Kleinboot handelte und der Traunsee selbst für lang gediente Ruderprofis ein große Herausforderung darstellt, wenn dieser sich von seiner ruppigen Seite zeigt. Wetter und See meinten es aber gut mit uns, es herrschten ideale Bedingungen.

Unsere Gegner waren ein Lia-Boot mit Thomas Kropik/Isolde Franz und die Renngemeinschaft Argonauten/Armada mit Thomas Lücke/Sandra Hammermüller. Die Startschläge wurden fehlerfrei gemeistert und zu unserer Überraschung befanden wir uns auf gleicher Höhe mit dem Lia-Boot, während die Renngemeinschaft einen Vorsprung von rund einer halben Länge herausgeholt hatte.

Gerlinde hatte jedoch den Eindruck auf Steuerbord nicht gleichmäßig zu ziehen und noch bevor sie etwas ändern konnte, war es auch schon passiert. Sie blieb mit dem Steuerbordruder im Wasser hängen und das Boot wurde vollständig zum Stillstand gebracht. Wir begannen das Rennen also von Neuen, von unseren Gegnern war allerdings selbst die Wasserspur nicht mehr zu sehen.

Von diesem Malheur unbeeindruckt, startete sie eine sehenswerte Aufholjagd. Mit einer gehörigen Wut im Bauch peitschte sie uns mit rhythmischen, kraftvollen und technisch sauberen Schlägen wieder an das Lia-Boot heran. Im Ziel fehlten uns schließlich nur noch 2 Längen auf das Lia-Boot, die Renngemeinschaft Argonauten/Armada belegte ganz klar und unangefochten den 1. Platz. Das erste Rennen im Doppelzweier war bestritten, der Ärger über das Missgeschick hält aber bis dato noch an.

Trotzdem - ein großes Kompliment an Gerlinde, die bravourös ihre Feuertaufe als Schlagfrau im Doppelzweier bestanden hat und die im Training erworbenen Fähigkeiten zu 100 % in der Rennsituation abrufen konnte.

Verfasser: Stephen und Gerlinde

Masters A Doppelvierer:
Franz Barnert, Karl Bartl, Martin Haberl, Manfred Schmidt

Titel: Masters 4 x Gmunden oder die Aussöhnung mit dem Traunsee

Die Mannschaft Schmidt M., Haberl M. , Bartl K., Barnert F., stellte sich der diesmal wirklich starken Konkurrenz ( Masters ÖM ) am Traunsee.

Die Gegner LIA & Gmunden
Vom Start weg bekämpften sich diese beiden Boote und es schien so als hätten wir keinen Auftrag mehr.
Doch wir verloren nie den Kontakt und ca. 150 – 100 m vor dem Ziel geschah etwas Unglaubliches.
Wir konnten dank eines ruhigen und rhythmischen Streckenschlages unsere Kräfte optimal einteilen
und starteten einen sensationellen Endspurt und flogen förmlich an den beiden Booten vorbei.
Am meisten freute uns, dass wir den ÖM – Titel am Wasser fixieren konnten und nicht Dank der
komplizierten Rechenart der Veranstaltung.
Im Zeichen großer Erfolge ist es Tradition allen möglichen Leuten zu danken
Ich möchte hiermit einmal meiner Mannschaft gratulieren und danken.
Danke
Franzi Barnert = Kampfschwein mit den oft zu zarten Händen
Franzi gibt immer das Letzte ( auch oft von ganz innen ) und ist leider oft unser Opfer diverser Späße
Ich hoffe er verzeiht uns, aber es ist so lustig und einfach.
Danke
Martin Haberl = Konditionswunder und Traumschwiegersohn
Martin ist der eigentliche Motor im Boot und dank seiner Ausdauerstärke für jeden Rennabschnitt
ein Garant für volle Power.
Danke
Manfred Schmidt = Nichttrainierer und Baldschwager
Manfred der eigentlich nie trainiert und doch fit wie ein Turnschuh ist, wahrscheinlich einer der
stärksten Masters Ruderer in Ö ist und auch ein Klasse Schlagmann.
Außerordentlichen Dank an
Stephen Biwald = Cheforganisator und Falschtanker
Biwi organisiert nicht nur den zuletzt wieder sehr erfolgreichen Friesen 8 er, sondern auch die Regatten vorbildlich
und perfekt. Man muss sich um nichts kümmern. Vom Melden weg bis zum Freimachen der Böckeln am
Regattaplatz ( O – Ton ca. 150 – 180 Dezibel = VERSCHWINDS DA SUFURT WEG DA OBER SCHNÖ ).

Verfasser: Karl

Masters B Mixed Doppelvierer
Renngemeinschaft mit den Argonauten
Thomas Drucker, Adriana Randall, Anja Schäfer-Bongwald, Stephen Biwald

Routiniert und professionell wurde dieses Rennen abgespult. Ohne technische Probleme, selbst die überraschend auftretenden Dampferwellen beeinträchtigten den Bootslauf nicht ernsthaft, konnte der Sieg vor dem Vierer der Donau und der Argonauten eingefahren werden. Es lief zwar nicht so perfekt wie im Training, aber offensichtlich mussten wir in diesem letzten Rennen den bereits absolvierten 2 bzw. 3 1000ern Tribut zollen. Ein kleiner Fingerzweig für uns im Hinblick auf den Herbst mit Landesmeisterschaft und Vereinsmeisterschaft die Trainingsanstrengungen zu intensivieren und gezielter zu betreiben.

Verfasser: Stephen

Die kompletten Ergebnisse findet ihr hier: Ergebnisse Gmundner Ruderregarra 2005


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