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1 Ruderin (Gerlinde) und 5
Ruderer (Manfred, Franz, Martin, Karl, Stephen)
starteten in insgesamt 4 Rennen, von denen 3 gewonnen
werden konnten. Überrascht nahmen wir zu Kenntnis, dass
der RV Friesen mit dieser kleinen Mannschaft in der
Masterspunktewertung von 21 Vereinen mit 21,25 Punkten
den 4. Platz belegten. Nur geschlagen von den Vereinen
Argonauten (121,25), Lia (116,50) und Normannen (51,00),
die alles aufgeboten hatten, was gehen konnte. Hier
zeigte sich wieder einmal … in punkto Effizienz, egal ob
im gesellschaftlichen oder sportlichen Bereich, sind wir
einfach sehr gut.
Absoluter Höhepunkt stellte jedoch der grandiose Sieg
des Masters Männer Doppelvierers dar, der somit auch
Österreichischer Meister in dieser Bootsklasse
wurde. Der gesamte Regattaplatz ließ alles liegen und
stehen, um diese wahrlich meisterwürdige Leistung
unserer Burschen mit offenem Mund zu bestaunen. Viele
Regattateilnehmer gratulierten spontan zu diesem
fantastischen Rennen. Ich möchte diese Gelegenheiten
nützen, die Glückwünsche an die 4 weiterzuleiten.
Nun zu den einzelnen
Rennen:
Masters A Männer
Doppelzweier
Stephen Biwald, Manfred Schmidt
8 Boote/2 Abteilungen.
Bevorteilt von der
leichteren Abteilung konnten wir das Feld vom Start weg
sicher kontrollieren und fuhren einen nie gefährdeten
Sieg nach Hause.
Leider konnten wir in
der öst. Meisterschafts-Wertung nur den 2. Platz
erreichen, da in der 2 Abteilungen ein LIA-Boot
schneller war (der Modus, alle Zeiten der Abteilungen
für die Meisterschafts-Wertung heran zu ziehen, ohne
direktes Duell mit Vorlauf und Finale finde ich aber
mehr als fragwürdig).
Verfasser: Manfred
Masters A Mixed Doppelzweier:
Stephen Biwald, Gerlinde Stelzl
Gerlinde und ich haben
uns erst kurz vor Meldeschluss entschlossen für dieses
Rennen zu melden. Die Entscheidung wurde mit ein
bisschen Bauchweh gefällt, da es sich um das erste
Rennen für Gerlinde in einem Kleinboot handelte und der
Traunsee selbst für lang gediente Ruderprofis ein große
Herausforderung darstellt, wenn dieser sich von seiner
ruppigen Seite zeigt. Wetter und See meinten es aber gut
mit uns, es herrschten ideale Bedingungen.
Unsere Gegner waren ein
Lia-Boot mit Thomas Kropik/Isolde Franz und die
Renngemeinschaft Argonauten/Armada mit Thomas
Lücke/Sandra Hammermüller. Die Startschläge wurden
fehlerfrei gemeistert und zu unserer Überraschung
befanden wir uns auf gleicher Höhe mit dem Lia-Boot,
während die Renngemeinschaft einen Vorsprung von rund
einer halben Länge herausgeholt hatte.
Gerlinde hatte jedoch
den Eindruck auf Steuerbord nicht gleichmäßig zu ziehen
und noch bevor sie etwas ändern konnte, war es auch
schon passiert. Sie blieb mit dem Steuerbordruder im
Wasser hängen und das Boot wurde vollständig zum
Stillstand gebracht. Wir begannen das Rennen also von
Neuen, von unseren Gegnern war allerdings selbst die
Wasserspur nicht mehr zu sehen.
Von diesem Malheur
unbeeindruckt, startete sie eine sehenswerte Aufholjagd.
Mit einer gehörigen Wut im Bauch peitschte sie uns mit
rhythmischen, kraftvollen und technisch sauberen
Schlägen wieder an das Lia-Boot heran. Im Ziel fehlten
uns schließlich nur noch 2 Längen auf das Lia-Boot, die
Renngemeinschaft Argonauten/Armada belegte ganz klar und
unangefochten den 1. Platz. Das erste Rennen im
Doppelzweier war bestritten, der Ärger über das
Missgeschick hält aber bis dato noch an.
Trotzdem - ein großes
Kompliment an Gerlinde, die bravourös ihre Feuertaufe
als Schlagfrau im Doppelzweier bestanden hat und die im
Training erworbenen Fähigkeiten zu 100 % in der
Rennsituation abrufen konnte.
Verfasser: Stephen und
Gerlinde
Masters A
Doppelvierer:
Franz Barnert, Karl Bartl, Martin Haberl, Manfred
Schmidt
Titel:
Masters 4 x Gmunden oder die Aussöhnung mit dem Traunsee
Die Mannschaft Schmidt
M., Haberl M. , Bartl K., Barnert F., stellte sich der
diesmal wirklich starken Konkurrenz ( Masters ÖM ) am
Traunsee.
Die Gegner LIA & Gmunden
Vom Start weg bekämpften sich diese beiden Boote und es
schien so als hätten wir keinen Auftrag mehr.
Doch wir verloren nie den Kontakt und ca. 150 – 100 m
vor dem Ziel geschah etwas Unglaubliches.
Wir konnten dank eines ruhigen und rhythmischen
Streckenschlages unsere Kräfte optimal einteilen
und starteten einen sensationellen Endspurt und flogen
förmlich an den beiden Booten vorbei.
Am meisten freute uns, dass wir den ÖM – Titel am Wasser
fixieren konnten und nicht Dank der
komplizierten Rechenart der Veranstaltung.
Im Zeichen großer Erfolge ist es Tradition allen
möglichen Leuten zu danken
Ich möchte hiermit einmal meiner Mannschaft gratulieren
und danken.
Danke
Franzi Barnert = Kampfschwein mit den oft zu
zarten Händen
Franzi gibt immer das Letzte ( auch oft von ganz innen )
und ist leider oft unser Opfer diverser Späße
Ich hoffe er verzeiht uns, aber es ist so lustig und
einfach.
Danke
Martin Haberl = Konditionswunder und
Traumschwiegersohn
Martin ist der eigentliche Motor im Boot und dank seiner
Ausdauerstärke für jeden Rennabschnitt
ein Garant für volle Power.
Danke
Manfred Schmidt = Nichttrainierer und
Baldschwager
Manfred der eigentlich nie trainiert und doch fit wie
ein Turnschuh ist, wahrscheinlich einer der
stärksten Masters Ruderer in Ö ist und auch ein Klasse
Schlagmann.
Außerordentlichen Dank an
Stephen Biwald = Cheforganisator und Falschtanker
Biwi organisiert nicht nur den zuletzt wieder sehr
erfolgreichen Friesen 8 er, sondern auch die Regatten
vorbildlich
und perfekt. Man muss sich um nichts kümmern. Vom Melden
weg bis zum Freimachen der Böckeln am
Regattaplatz ( O – Ton ca. 150 – 180 Dezibel =
VERSCHWINDS DA SUFURT WEG DA OBER SCHNÖ ).
Verfasser: Karl
Masters B Mixed
Doppelvierer
Renngemeinschaft mit den Argonauten
Thomas Drucker, Adriana Randall, Anja
Schäfer-Bongwald, Stephen Biwald
Routiniert und
professionell wurde dieses Rennen abgespult. Ohne
technische Probleme, selbst die überraschend
auftretenden Dampferwellen beeinträchtigten den
Bootslauf nicht ernsthaft, konnte der Sieg vor dem
Vierer der Donau und der Argonauten eingefahren werden.
Es lief zwar nicht so perfekt wie im Training, aber
offensichtlich mussten wir in diesem letzten Rennen den
bereits absolvierten 2 bzw. 3 1000ern Tribut zollen. Ein
kleiner Fingerzweig für uns im Hinblick auf den Herbst
mit Landesmeisterschaft und Vereinsmeisterschaft die
Trainingsanstrengungen zu intensivieren und gezielter zu
betreiben.
Verfasser: Stephen
Die
kompletten Ergebnisse findet ihr hier:
Ergebnisse Gmundner
Ruderregarra 2005
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