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Begonnen hat die Rudersaison mit der am
letzten Jänner-Wochenende durchgeführten
Österreichischen Indoor-Meisterschaften in Wien
(Veranstalter Lia Wien). Diese Veranstaltung ist heuer
das erste Mal so zeitig im Jahr durchgeführt worden. Der
Jänner ist eigentlich das Monat, wo doch die meisten von
uns so langsam aus dem Winterschlaf erwachen und behäbig
beginnen, sich für den Sommer und der Ruderei fit zu
machen . Heuer war es etwas anders und es fanden sich
doch einige Freizeitsportler in regelmässigen Abständen
im Verein ein um sich für diese Veranstaltung in Form zu
bringen.
Vom Ruderverein Friesen waren ein
Einzelstarter und zwei Mannschaften bei den Indoor
Meisterschaften am Start.
Allgemeine Klasse 2000m:
Unser Starter war Alexander Koller,
der sich kurzfristig in England (wo erlebt und arbeitet)
dazu entschlossen an den Start zu gehen. Für ihn ging es
einzig und alleine darum, sich für das Head of the River
vorzubereiten. Er nahm die Meisterschaften zum Anlass um
seine Form zu überprüfen. Nachdem ich leider keine
Informationen von ihm habe, kann ich nur das Ergebnis
interpretieren.
Dieses Ergebnis lässt aus den
Vorgesprächen nur den Schluss zu, dass er sicher nicht
ganz zufrieden sein wird – aber immerhin hat er sich für
einen absoluten Quereinsteiger sehr gut geschlagen. In
6:42:3 belegte Alexander unter 22 gestarteten Ruderern
den 19. Platz. Ich freue mich, dass wir wieder einmal
einen Ruderer in der Allgemeinen-Klasse hatten und
gratuliere zu dieser Leistung.
Master
Mannschaft A:
Karl
Bart, Martin Haberl, Franz Barnert
und Manfred Schmidt warfen sich in das Getümmel
der 1000m Ruderer. Die Gegner hatten von Anfang an
schlechte Karten. Unsere Mannschaft warf Ihr ganzes
Gewicht in die Angelegenheit und führten von Beginn an.
Die ersten 250m wurden ganz souverän absolviert, doch
dann kamen die ersten Leistungseinbrüche – waren die
vier doch zu schnell in das Rennen gegangen? – die
Gegner gaben leider nicht klein bei und kamen immer
näher – aber ab 650m konnte Entwarnung gegeben werden,
denn unser Vierer setzte sich immer weiter ab und
gewannen dann souverän das Rennen. Mit einer Gesamtzeit
von 3:16:5 fuhren die vier Friesen die beste Zeit und
die wirklich herausragende Leistung boten Manfred
Schmidt mit einer durchschnittlichen 500m Zeit von
1:32:4 und Martin Haberl mit 1:35:1. Auch Karl
(war einige Tage davor noch mit Grippe ausser Gefecht)
und Franz sind sicher für sich sehr gut gefahren. Wir
gratuliere zu dem Meistertitel und freuen uns für die
Mannschaft über den errungenen Sieg.
Die zweit Mannschaft ging im Mixed Bewerb
an den Start. In der Besetzung Heike Aigner, Isabell
Hackl, Gregor Langberg und Philipp Kornfeind
. Von Beginn an bestimmten die vier Friesen das
Geschehen. Doch mit der Zeit kamen die anderen
Mitbewerber langsam aber sicher auf und im letzten
Drittel der Reise bis zu den 1000m gelang es den anderen
doch unsere Mannschaft abzufangen. Der dritte Platz in
einem Rennen, das durch viel Kampf und Einsatz geprägt
war, war das Resultat. Ich gratuliere und hoffe, dass
alle Spass an der Sache hatten.
Der Ruderverein Friesen hat ein
intensives Lebenszeichen abgegeben und dafür möchte ich
mich bei allen Aktiven recht herzlich bedanken.
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